fcp 1. FC Passau, Abteilung Leichtathletik

Newsletter 2016-1


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Highlights aus den Veranstaltungen


Wir bemühen uns, diese Liste so aktuell wie möglich zu halten. Aus Zeitgründen ist dies aber nicht immer möglich. Wir bitten um Euer Verständnis.

14.05.2016: Sparkassen-Meeting, Ellwangen

Fotos Ergebnis Die Winterjacke war angesagt beim Einstieg von Sarah Leidl in die Wettkampfsaison im württembergischen Ellwangen mit über 600 Teilnehmern. Bei Temperaturen um die zehn Grad schleuderte Niederbayerns Rekordhalterin mit 56,89 Meter den Speer auf gute 52,88 Meter beim Ellwanger Sparkassen-Meeting. Rang 4 für sie, nur acht Zentimeter hinter der Drittplatzierten, ihrer bayerischen Konkurrentin Susanne Siebert von der LG Augsburg. Dass es nicht zum Sieg wie im Vorjahr reichte, war angesichts der hochkarätigen internationalen Konkurrenz nicht verwunderlich. Auf Platz 1 warf die Isländerin Asidis Hjalmsdottir mit 56,72 Meter ihr 600 Gramm schweres Wurfgerät, knapp dahinter die Lettin Anete Kocina mit 56,50 Meter. Die 30-jährige Asidis Hjalmsdottir kann eine persönliche Bestleistung von 62,77 Meter vorweisen, erzielt bei den Olympischen Spielen 2012 in London. Die isländische Rekordhalterin nahm seit 2009 an allen Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen teil. Der zehn Jahre jüngeren Lettin gelang bisher ein Wurf über die 60 Meter, 2015 mit 60,01 Meter.
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14.05.2016: Spartan Race, Wiener Neustadt

Fotos Ergebnis Einige Wochen nach dem überlegenen Sieg im ersten juristischen Staatsexamen suchte sich Theresa Wiedemann eine noch größere Herausforderung, das Spartan Race in der Wiener Neustadt. Zwar wundert man sich, dass Frauen bei einem solchen Rennen überhaupt starten dürfen. Denn im streng patriarchalisch organisierten Sparta hatten Frauen vor allem die Stellung der „Neue-Krieger-Gebärenden“. Insoweit gibt es kein gesichertes Wissen zur Spartanerin Theresa. Doch im liberalen Österreich kämpften am Pfingstsamstag neben Theresa 3.000 Spartaner und Spartanerinnen gleichberechtigt um den Sieg beim Spartan Race Vienna. Schauplatz der kriegerischen Auseinandersetzung war der Campus der Theresianischen Militärakademie. Die Teilnehmer kämpften sich bei durchwachsenem Frühlingswetter über eine anspruchsvolle Wettkampfstrecke mit 30 spektakulären Hindernissen. Auf dem über 130 Hektar großen Gelände der ältesten Militärakademie der Welt aus dem Jahre 1752 absolvierte Theresa den Spartan Super für Fortgeschrittene über mehr als 13 Kilometer. Lässig robbte sie unter Stacheldraht und Panzern durch, trug eine Munitionskiste eineinhalb Kilometer weit, durchquerte Flüsse, trug eine Eisenkette bergauf und bergab, überwand drei Meter hohe Holzwände, kletterte Seile hoch. Im Feld der Elitestarterinnen setzten sich bei den Frauen mit der Polin Agata Pietroszek (1:15:18 Stunden), der Ungarin Gyöngyi (1:15:18 Stunden) und der Deutschen Nicole Biolik (1:31:48 Stunden) die Favoritinnen durch. Dann bereits auf Platz 4 Theresa in 1:34:26 Stunden. Damit hat sie sich sogar für die Weltmeisterschaft am lake tahoe in Kalifornien am 1. Oktober qualifiziert. Sie überlegt ernsthaft dort zu starten.
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14.05.2016: Internationales Ludwig-Jall-Sportfest, München

Ergebnis Beim Einwerfen lief es für Helmut Maryniak beim Internationalen Ludwig-Jall-Sportfest in München noch besser als in Germering. Er musste sich jedoch im Diskuswurf mit guten 45,83 Metern zufrieden geben, auch wenn er aufgrund der klasse Würfe beim Einwerfen mit seiner Leistung unzufrieden war. Nur noch zwei weitere gültige Würfe mit 43,24 und 43,48 Metern blieben unter dem Strich übrig. Hinter Lukas Koller (LG Stadtwerke München) mit 55,84 Metern platzierte er sich auf Rang 2, anders als in Germering vor Sören Voigt (TSV 1862 Erding), der 43,41 Meter warf.

13.05.2016: Pfingstmeeting, Pocking

Fotos Ergebnis Sehr gute Wettkampfbedingungen hatten die 13 jugendlichen Läuferinnen und Läufer des 1. FC Passau beim Pfingstmeeting in Pocking. Rechtzeitig hatte aufgehört zu regnen, Windstille und sauerstoffreiche Luft taten das Ihre. Über 1500 Meter glänzten die Mitglieder der 3x1000-Meter-Staffel mit einer deutlichen Steigerung ihrer Bestzeiten. Lorenz und Felix Adler überquerten in 4:11,41 bzw. 4:11,77 Minuten die Ziellinie (Erster und Zweiter der U20) und nahmen die Bestzeit von „Papa Ralf“ von 4:11,66 Minuten in die Mitte. Maxi Feuerer steigerte seine erst in Regensburg aufgestellte Bestzeit von 4:20,35 auf 4:15,10 Minuten. Langstreckler Paul Feuerer zeigte, dass jetzt auch auf den Unterdistanzen mit ihm zu rechnen ist. In 2:08,20 Minuten gewann er die 800 Meter der U16 und steigerte sich um neun Sekunden. Platz 8 belegte Jonathan Adler in 2:35,87 Minuten. Die Läuferinnen der U16 begaben sich auf die lange Sprintstrecke, die 300 Meter. Sonja Eisenreich wurde Fünfte der W14 in 47,65 Sekunden, Selina Fredl Sechste in 49,49 Sekunden und Lydia Florschütz Achte in 51,41 Sekunden. Auf die U14- und U12-Läuferinnen warteten die 800 Meter. Laura Eisenreich und Magali Florschütz platzierten sich in guten 2:58,37 bzw. 3:04,05 Minuten in der U14 auf den Rängen 5 und 6. Sehr flott waren die Mädchen der U12 unterwegs. Franziska Drechsler in 2:52,52, Luisa Stephani in 2:56,99 und Elina Dressel in 3:02,85 Minuten belegten die Plätze 2, 3 und 4. 2016-05-13_Pfingstmeeting_Pocking.jpg
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01.05.2016: Bahneröffnung, Vilsbiburg

Ergebnis Zum Saisonauftakt gelang Rene Hamberger ein Doppelsieg bei der Bahnöffnung in Vilsbiburg. Das Kugelstoßen der Männer gewann er mit guten 15,66 Meter. Beginnend mit 14,50 Meter steigerte er sich über 15,25 und 15,51 Meter auf die Siegesweite. Ebenso überlegen wie das Kugelstoßen mit vier Metern Vorsprung gewann Rene Hamberger den Diskuswurf mit 44,07 Meter und achteinhalb Meter Vorsprung. Hier hatte er etwas Anlaufschwierigkeiten. Nach Würfen über 42,94, 42,85, 42,99 und 44,07 schleuderte er den Diskus im fünften Versuch auf die Tagesbestweite.

30.04.2016: Bayern Top Meeting, Germering

Ergebnis Einen hervorragenden Einstieg in die Freiluftsaison erwischte Diskuswerfer Helmut Maryniak beim Bayern Top Meeting in Germering. Im zweiten Versuch schleuderte er den Diskus auf ausgezeichnete 46,96 Meter, einen halben Meter weiter als die Bestleistung im Vorjahr. Hinter Lukas Koller (LG Stadtwerke München) mit 54,67 Meter und Sören Voigt (TSV 1862 Erding) mit 47,07 Meter belegte er Rang 3, knapp gefolgt von Norbert Demmel (TSV Unterhaching) mit 46,63 Meter. Noch der sechste Werfer hatte fast 42 Meter, ein Diskuswettbewerb, hochkarätiger als manche Bayerische Meisterschaft in den letzten Jahren. Auch zwei weitere Würfe von Helmut Maryniak mit 45,73 und 44,25 Metern konnten sich sehen lassen.

08.05.2016: Läufermeeting, Pliezhausen

Ergebnis Max Grieger läuft mit DLV-Staffel Norm für die U20-Weltmeisterschaft
Die deutschen Top-Nachwuchssprinter und Mitglieder des C-Kaders des DLV waren zu einem viertägigen Trainingslager ins schwäbische Pliezhausen nahe Stuttgart geladen. Darunter Max Grieger, der Deutsche Hallen-Vizemeister über die 200 Meter. Am Ende des Trainingslagers stand das Staffelrennen beim Läufermeeting in Pliezhausen auf dem Programm. Die Nachwuchssprinter gingen mit zwei DLV-Staffeln an den Start. Zu unterbieten war über die 4x100 Meter die WM-Norm von 40,50 Sekunden. Das gelang sogar beiden Staffeln jeweils klar, DLV I mit 40,04 Sekunden und DLV II mit Max Grieger als Startläufer mit 40,37 Sekunden. Aufgrund der internen Konkurrenz wird daher ein harter Kampf um die vier Startplätze für die U23-Weltmeisterschaft in Bydgoszsz (Polen) entbrennen. Max Grieger hat hier jedoch ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Sein Hauptaugenmerk gilt weiterhin der Qualifikation über die 200 Meter.

07.05.2016: Kreismeisterschaften Rhön/Saale, Bad Kissingen

Fotos Ergebnis Maximilian Entholzner springt mit 7,81 Meter Bayerischen U23-Rekord und feiert glänzendes Comeback in Bad Kissingen
Maximilian Entholzner ist zurück in der Weitsprunggrube. Außerhalb der Konkurrenz gelang ihm bei den Kreismeisterschaften des Leichtathletik-Kreises Rhön/Saale ein gewaltiger Satz auf 7,81 Meter. Der 21-jährige Student verbesserte den 35 Jahre alten Bayerischen Rekord der Altersklasse U23 um vier Zentimeter.
Was war nochmal 2014?
Über eineinhalb Jahre ward er nicht mehr bei Wettkämpfen gesehen. Noch 2014 hatte er eine grandiose Saison erlebt. Absoluter Höhepunkt der Saison: Der Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft im Weitsprung bei den Deutschen Meisterschaften der U23 in Wesel mit neuem Niederbayerischen Rekord von 7,70 Meter. Auf die Minute topfit steigerte er seine bisherige Bestleistung von 7,43 Meter um 27 Zentimeter. Für ihn und seine Konkurrenten die Sensation des Weitsprungwettbewerbs. Der Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft am 3. August in Augsburg gab der Saison 2014 weiteren Glanz. Was Maximilian Entholzner noch nicht wissen konnte, es sollte für sehr lange Zeit sein letzter Wettkampf bleiben. Zwar hielt 2014 hielt noch einen Höhepunkt für ihn im Herbst bereit. Der Deutsche Leichtathletik-Verband nahm ihn in seinen B-Kader der Weitspringer auf.
Die Leiden des jungen Maximilian E.
Doch im Januar 2015 traten erste Schmerzen in der Leistengegend auf. Dann die schmerzliche Diagnose des Arztes: Leistenbruch, die Operation folgte. Das sollte normalerweise kein Beinbruch und in ein paar Monaten der Einstieg in das Wettkampfgeschehen wieder möglich sein. Doch im Training kamen die Schmerzen immer wieder. Das Pilgern von einem Arzt zum nächsten blieb lange ohne Erfolg, erst im Juni 2015 diagnostizierte ein Arzt einen Ermüdungsbruch im Beckenring. Die späte Diagnose zog einen extrem langen Heilungsprozess nach sich. Denn zuvor hatte Maximilian Entholzner fast ein halbes Jahr immer wieder auf den Ermüdungsbruch „drauf trainiert“. Ab der Diagnose galt daher für ihn für vier Monate ein komplettes Sportverbot. Nur sehr eingeschränkt durfte er wieder mit dem Training beginnen, um nicht einen Rückfall zu produzieren. Erst seit dem letzten MRT Anfang Dezember 2015 bekam er vom Arzt die Erlaubnis, im Training wieder voll anzugreifen.
Neustart beim Bayerncup
Die Hallensaison 2016 kam daher für ihn noch zu früh. Beim Bayerncup an Christi Himmelfahrt wagte er sich erstmals für die Mannschaft des 1. FC Passau wieder auf die Tartanbahn. 21 Monate und zwei Tage nach seinem letzten Wettkampf bei den Süddeutschen Meisterschaften schnürte er wieder die Spikes. Und sein Sprint über die 100 Meter hatte es gleich in sich, mit 10,89 Sekunden lag er nur eine knappe Zehntelsekunde über seiner Bestzeit.
Nur Fliegen ist schöner: 7,81 Meter
Zwei Tage später ein erster Test in seiner Spezialdisziplin bei den Kreismeisterschaften des Leichtathletik-Kreises Rhön/Saale. Zuvor brachte er sich über die 100 Meter mit einer erneuten Klassezeit von 10,88 Sekunden in Schwung. Zu Beginn des Weitsprungs wäre Maximilian Entholzner mit einem guten Satz über die sieben Meter zufrieden gewesen. Doch nach einem ungültigen ersten Versuch folgte eine wahre Leistungsexplosion, fünf gültige Sprünge über sieben Meter, davon alleine drei über 7,60 Meter. Das Beste hob er sich für seinen letzten Versuch auf, optimal traf er den Absprungbalken und katapultierte sich auf sensationelle 7,81 Meter hinaus. Der Rückenwind hielt sich mit 1,1 Meter pro Sekunde wie auch bei allen anderen Versuchen im zulässigen Rahmen. „Ich wusste eigentlich gar nicht so richtig, wo ich momentan stehe. Mein Ziel war es erst mal, die sieben Meter wieder zu stabilisieren“, kommentierte Maximilian Entholzner seinen Rekordsprung. 35 Jahre hatte der Rekord der U23 Bestand, den Johann Pfister vom 1. FC Nürnberg im Juli 1971 mit 7,77 Meter in Stuttgart aufgestellt hatte. Dieser gehört seit Bad Kissingen der Vergangenheit an, genauso wie der eigene Niederbayerische Rekord von Maximilian Entholzner bei den Männern von 7,70 Metern. Nicht zu vergessen: Mit seiner Rekordweite gehört er jetzt zu den acht besten bayerischen Weitspringern aller Zeiten.
Wie geht’s weiter 2016?
Bad Kissingen soll natürlich 2016 erst der Anfang einer erfolgreichen Saison sein. Mit 7,81 Metern gehört Maximilian Entholzner zu den Mitfavoriten für die Deutschen U23-Meisterschaften am 23./24. Juli 2016 in Bochum-Wattenscheid, und auch der Start bei den Deutschen Meisterschaften am 18./19. Juni in Kassel ist ein lohnendes Ziel. Er selbst sieht noch Leistungsreserven. „Die Sprünge haben sich alle bis auf den letzten Versuch gar nicht so gut angefühlt. Mir fehlt einfach ganz viel Praxis durch die lange Pause. Technisch gibt es noch einiges Verbesserungspotential.“ Dieses versucht der neue Trainer Dimitri Antonov zu aktivieren. Viele Jahre trainierte Maximilian Entholzner bei Roland Fleischmann und Tobias Brilka in Passau. Im Herbst 2014 war er für sein Studium des Studiengangs International Business and Technology (früher Wirtschaftsingenieur) an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule nach Nürnberg gezogen. Seine Trainingsstätten sind jetzt die Leichtathletikhalle und die Laufbahn in Fürth, wo er nach den Trainingsplänen von Dimitri Antonov trainiert. Einmal pro Woche fährt er für eine Technikeinheit nach Bad Kissingen zu Dimitri Antonov, um sich den letzten Schliff für weite Sprünge zu holen.
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07.05.2016: Rolf-Watter-Meeting, Regensburg

Fotos Ergebnis FC-Sprinter und -Läufer mit tollen Ergebnissen trotz widriger Bedingungen
Das Rolf-Watter-Meeting war wie jedes Jahr der erste Fixpunkt für die bayerischen Leichtathleten. 500 waren es heuer. Leider meinte es der Wind nicht gut mit den Sprintern und Läufern. Auf der Zielgeraden blies er ihnen mit bis zu 3,4 Meter pro Sekunde entgegen. So hielten sich die Zeiten im Rahmen. Julia Hofer, zwei Tage noch mit 12,10 Sekunden beim Bayerncup gestoppt, musste sich als Zweite über 100 Meter mit 12,37 Sekunden (-2,1) und als Fünfte über 200 Meter mit 25,31 Sekunden (-2,3) begnügen. Antonia Wimberger verbesserte ihre Bestleistung im Weitsprung um zwei Zentimeter auf 5,20 Meter und belegte Rang vier. Wiederum deutlich verbesserte zeigten sich die jungen Nachwuchsläufer über 1500 m, 2000 Meter und 3000 Meter. Einzige Ausnahme, die Adler-Zwillinge über 1500 Meter. Nach dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft über 3x1000 Meter vor einer Woche schien doch der Abiturstress Wirkung zu zeigen. Zudem hatten sie Pech mit dem Rennverlauf, da sie zwischen der Spitzengruppe der Männer und einer weiteren Verfolgergruppe ihr Rennen praktisch „alleine“ gestalten mussten. In 4:17,22 Sekunden bzw. 4:17,33 Sekunden wurden sie immerhin Erster und Zweiter in der U20. Maxi Feuerer „schwamm“ in der Verfolgergruppe mit und gewann mit persönlicher Bestleistung von 4:20,35 Minuten die U18. Über die 3000 Meter der U18 platzierte sich Paul Feuerer, noch der U16 angehörig, mit neuer persönlicher Bestleistung von 9:54,46 Minuten auf Rang 3. Über die 2000 Meter der M14 belegten Luis Dressel in 7:06,58 Minuten und Jonathan Adler in 7:07,51 Minuten die Plätze 3 und 4. Die Läuferinnen der U16 glänzten über 2000 Meter alle mit persönlichen Bestleistungen und unterboten klar die Qualifikationsnorm für die Bayerischen Meisterschaften. Lea Wenninger wurde Zweite in der W15 mit 7:35,92 Minuten. In der W14 erkämpften sich Sonja Eisenreich in 7:31,77 Minuten und Lydia Florschütz in 7:47,80 Minuten die Plätze 3 und 5. Knapp dahinter kam Franziska Drexler in 7:48,58 Minuten als Sechste in das Ziel, eine exzellente Leistung, da sie noch der W10 angehört.
Weitere Ergebnisse: Michael Döringer: 100 Meter 11,79 Sekunden (-2,5), 200 Meter 23,44 Sekunden (0,8); Kristina Fister: 100 Meter 13,06 Sekunden (-2,3); Marianna Hellauer: 100 Meter 13.83 Sekunden (-2,1), Weitsprung 4,86 Meter; Antonia Wimberger: 200 Meter 26,33 Sekunden (-2,0).

07.05.2016: Niederbayerische Meisterschaften Blockmehrkampf, Landshut

Fotos Ergebnis Mona Globisch Siegerin im Block Wurf, „Bronze“ für die Mannschaft
Sehr gute Platzierungen erreichten bei strahlendem Sonnenschein, jedoch böigem Wind die Nachwuchsmehrkämpferinnen bei den Niederbayerischen Meisterschaften in Landshut im Blockmehrkampf. Mona Globisch stand ganz oben auf dem Siegerpodest im Block Wurf der W12 mit 1.866 Punkten. Sie war die Beste ihrer Altersklasse über die 75 Meter und die 60 Meter Hürden, im Weitsprung, Kugelstoßen und Diskuswurf. Die Plätze vier und fünf belegten Lisa Rohmann und Selina Fredl im Block Lauf der W13 mit 2005 bzw. 1997 Punkten sowie Nadine Dietzinger und Laura Eisenreich im Block Lauf der W12 mit 1714 bzw. 1705 Punkten (75 Meter, 60 Meter Hürden, Weitsprung, Schlagball, 800 Meter). Außerdem gab es für alle fünf Athletinnen die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung der Blockwettkämpfe der Zwölf- und Dreizehnjährigen.
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05.05.2016: Bayerncup, Kitzingen

Fotos Ergebnis Sarah Leidl, Theresa Wiedemann, Marianna Hellauer, Kristina Fister, Nicola Leidl, Antonia Wimberger, Julia Hofer Bayerncupsieger
Die Frauenmannschaft gewinnt im unterfränkischen Kitzingen mit 34 Punkten, punktgleich mit dem SWC Regensburg, den Bayerncup, deutlich dahinter auf Platz 3 mit 22 Punkten die LG Region Landshut. Holte die letzten Jahre das Männerteam als Seriensieger die Kohlen aus dem Feuer, gelang dies heuer mit Sarah Leidl, Theresa Wiedemann, Marianna Hellauer, Kristina Fister, Nicola Leidl, Antonia Wimberger und Julia Hofer dem Frauenteam.
Sarah Leidl und Julia Hofer mit Top-Leistungen
Eine Bank für viele Mannschaftspunkte war wie immer Sara Leidl, die das Kugelstoßen mit ausgezeichneten 12,49 Meter und den Hochsprung mit 1,66 Meter, nur zwei Zentimeter unter ihrer Bestleistung, gewann. Wegen ihren Rückenproblemen sprang im Speerwurf Schwester Nicola in die Bresche und schleuderte den Speer auf die Siegesweite von 41,57 Meter. Im Diskuswurf blieb ihr mit 29,98 Meter Rang 3. Eine Klasse für sich war Julia Hofer über die 100 Meter. Trotz eines schlechten Starts setzte sie sich nach 45 Metern an die Spitze des Feldes und gewann souverän mit neuer persönlicher Bestleistung von 12,10 Sekunden. Sie nähert sich kontinuierlich einer Elferzeit an. Ebenfalls den Sieg heimste Kristina Fister über die 100 Meter Hürden ein. Mit 15,28 Sekunden konnte sie die guten Trainingseindrücke noch nicht ganz bestätigen. Ihr Lauf über die Hürden war sehr unruhig. Spannend machte sie es im Weitsprung, dem abschließenden Wettbewerb. Mindestens Platz 2 musste es sein, um mit dem SWC Regensburg gleich zu ziehen. Nach zwei weiten, jedoch übertretenen Versuchen sprang sie mit einem Sicherheitssprung 5,25 Meter und noch auf Platz 2. Für die 400 Meter „opferte“ sich Kurzsprinterin und Dreispringerin Antonia Wimberger. Sie lief die ersten 200 Meter sehr flott an, musste jedoch trotz guten 61,55 Sekunden für Rang 2 nicht ganz an ihre Grenzen gehen. Sie sparte sich noch ein paar Körner für die 4x100 Meter-Staffel auf. Theresa Wiedemann belegte über die 1500 Meter in 5:29,02 Minuten Platz 2. Die FC-Frauenstaffel ließ sich mit Fister, Hofer, Wimberger und Marianna Hellauer den Sieg über die 4x100 Meter in 49,04 Sekunden nicht nehmen.
„Fair Play geht vor“
In der Gesamtwertung sah zwar der Veranstalter die FC-Frauen zuerst alleine auf Platz 1. Doch sie hatten wie der SWC Regensburg die gleiche Zahl an ersten, zweiten und dritten Plätzen. „Fair Play geht vor“, sagten sich die Passauerinnen und „bestanden“ auf die Teilung des Gesamtsiegs mit ihren Konkurrentinnen.
Männerteam Fünfter und Comeback von Maximilian Entholzner
Mehr als fünf Jahre war das Männerteam beim Bayerncup ungeschlagen. Dieses Mal konnte aber nur eine Rumpfmannschaft anreisen. Verletzungsbedingte Ausfälle, Abiturstress und der DLV-Kader-Lehrgang von Max Grieger dezimierten die Mannschaft arg. Die 110 Meter-Hürden konnten gar nicht besetzt werden. Fünf Aufrechte hielten das Fähnlein hoch. Und mehr als ein fünfter Platz war für Helmut Maryniak, Rene Hamberger, Maximilian Entholzner, Bernhard Schneider und Lukas Amthor nicht drin. Trotzdem gab es einige sehr erfreuliche Ergebnisse. Maximilian Entholzner, der Deutsche U23-Vizemeister 2014 im Weitsprung, feierte nach langer Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback. In seinem ersten Wettkampf seit August 2014 setzte er über die 100 Meter gleich mal ein Ausrufezeichen in 10,89 Sekunden. Nur um eine Hundertstel geschlagen belegte er Rang 2. Ebenfalls sehr beachtlich die 15,88 Meter von Rene Hamberger im Kugelstoßen und sein zweiter Platz. Verletzungsbedingt reichte es im Speerwurf mit 52,75 Meter nur zu Platz 3. Schwerstarbeit musste Bernhard Schneider verrichten, der die 800 Meter (Vierter mit 2:06,72 Minuten) und 5000 Meter (Dritter mit 17:56,60 Minuten) lief und kurz vor den 5000 Metern noch das Staffelrennen absolvierte. Diskuswerfer Helmuth Maryniak schleuderte nicht nur die Zweikiloscheibe mit 41,93 Meter auf Platz 2. Er erkämpfte auch den „Ehrenpunkt“ über die Stadionrunde. Lukas Amthor, im sportlichen „Hauptberuf“ Tormann, ergänzte das Männerteam im Weitsprung, Hochsprung und in der 4x100 Meter-Staffel.
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01.05.2016: Bayerische Meisterschaften Langstaffeln, Gilching

Fotos Ergebnis Gold und Bronze für die 3x1000 Meter-Staffeln
Maxi Feuerer, Felix Adler und Lorenz Adler gewannen bei den Bayerischen Langstaffel-Meisterschaften in Gilching in der U20 den Titel über die 3x1000 Meter. Zugleich lösten sie trotz nasskalter Temperaturen in 7:54,59 Minuten souverän das Ticket für die Deutschen Meisterschaften im Juni. Die Qualifikationsnorm von 8:02,20 Minuten unterboten die drei FC-Youngsters deutlich. Jonathan Adler, Luis Dressel und Paul Feuerer holten sich nach „Silber“ im Crosslauf mit „Bronze“ bereits die zweite Mannschaftsmedaille in diesem Jahr.
Adler-Zwillinge und Maxi Feuerer Bayerischer Meister mit „Quali“-Norm für die DM
Nach einer Bummelphase zwischen 200 und 400 Meter ergriff Startläufer Maxi Feuerer die Initiative und drückte auf das Tempo. Bereits jetzt zeichnete sich ab, dass die Entscheidung in der U20 nur zwischen dem 1. FC Passau und der Startgemeinschaft Isar-Loisach fallen konnte. Deren Startläufer überlief Maxi Feuerer auf den letzten 200 Metern, der nach 2:42 Minuten den Staffelstab an Felix Adler übergab. Die drei Sekunden Rückstand holte dieser nach sehr flotten ersten 400 Metern in 58 Sekunden schnell auf. Er übernahm gleich die Spitze und gab seinem Zwillingsbruder nach 2:37 Minuten zehn Meter Vorsprung mit auf dem Weg. In einem konstanten Tempolauf hielt Lorenz Adler den Schlussläufer der StG Isar-Loisach Nick Jäger, immerhin 2016 Deutscher Vizemeister der U18 im Crosslauf, klar auf Distanz. Er benötigte ausgezeichnete 2:35 Minuten für seinen Schlusskilometer und überquerte in 7:54,59 Minuten drei Sekunden vor der StG Isar-Loisach die Ziellinie.
Maxi Feuerer, Felix Adler und Lorenz setzten mit ihrer Goldmedaille eine Serie fort, die 2013 begann. Seitdem haben sie bei den Bayerischen Langstaffel-Meisterschaften stets eine Medaille gewonnen, immer in der gleichen Besetzung, immer in der gleichen Startaufstellung, 2015 das erste Mal den Titel. Von 9:14,0 steigerten sie sich über 8:25,24 und 8:13,84 auf jetzt 7:54,59 Minuten. Da sie alle drei auch im nächsten Jahr noch der Jugendklasse angehören, dürfte die fünfte Medaille in der Staffel 2017„nicht zu verhindern sein“.
Jonathan Adler, Luis Dressel, Paul Feuerer auf dem „Bronze“-Rang
In der männlichen U16 (bis 15 Jahre) stellten Jonathan Adler (2002), Luis Dressel (2003) und Paul Feuerer (2001) eines der jüngsten Teams. Jonathan Adler und Luis Dressel kämpften in 3:13 bzw. 3:17 Minuten bravourös gegen die ältere Konkurrenz. Paul Feuerer übernahm als Fünfter und Schlussläufer den Staffelstab, 70 Meter (!) hinter dem dann Viertplatzierten, der StG Isar-Loisach. Nach einer fulminanten Aufholjagd überspurtete er auf den letzten 50 Metern seinen Konkurrenten beim Kampf um „Bronze“. Mit 2:48 Minuten lief er den schnellsten Kilometer des Tages in der U16.
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24.04.2016: Domlauf, Passau

Fotos Ergebnis Lea Wenninger, Lydia Florschütz, Laura Eisenreich, Luisa Stephani siegen beim Domlauf
Äußerst erfolgreich schnitten die Nachwuchsläuferinnen des 1. FC Passau beim Domlauf ab. Alleine viermal standen sie auf dem obersten Stockerl. Die 12-15-jährigen Schülerinnen legten bereits 4,1 Kilometer zurück. In der W15 siegte Lea Wenninger, ebenso in der W14 Lydia Florschütz vor Sonja Eisenreich. Auch in der W12 standen zwei FC-Läuferinnen auf dem Siegerpodest, Laura Eisenreich als Erste und Magali Florschütz als Dritte. Caitlin Schwenger landete auf Platz 7.
Die jüngeren Läuferinnen in der W10 und 11 legten 1,3 Kilometer zurück. Mit Luisa Stephani als Erste und Isabella Stadler als Dritte erkämpften sich in der W11 wieder zwei FC-Läuferinnen einen Spitzenplatz. Als Sechste folgt Cosima Florschütz. Auf den Plätzen 3, 8 und 14 liefen in der W10 drei Athletinnen ein, Elina Dressel, Emma Bachl und Tara Radl. Bei den Jungs (M10) landete Fabian Dietz auf Platz 22.
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23.04.2016: Frühjahrssportfest im Dreiflüsse-Stadion, Passau

Fotos Ergebnis Über ein paar wärmende Sonnenstrahlen und Windstille freuten sich über 100 Leichtathleten und 40 Teilnehmer an der Kinderleichtathletik (8-11 Jahre) beim Start in die Bahnsaison. Trotz schlechter Wetterprognosen spielte der Wettergott beim Frühjahrssportfest im Dreiflüsse-Stadion mit.
Sarah Leidl floppt im Hochsprung über 1,65 Meter
Sarah Leidl überzeugte außerhalb ihrer Spezialdisziplin Speerwurf als Siegerin mit ausgezeichneten 1,65 Meter im Hochsprung und 11,55 Meter im Kugelstoßen. Ebenfalls einen gelungenen Saisoneinstieg feierte Michael Döringer als Doppelsieger bei den Männern über 100 Meter in 11,69 Sekunden und 200 Meter in 23,73 Sekunden. Die junge Laufgarde setzte erste Akzente über die 1000 Meter. Sie zeigte sich gerüstet für die Bayerischen Staffelmeisterschaften über 3x1000 Meter am nächsten Wochenende. Felix Adler gewann in 2:39,40 Minuten mit einem Zehntel Vorsprung vor seinem Bruder Lorenz (beide U20). Knapp dahinter Maxi Feuerer (M18) in 2:40,74 Minuten. Paul Feuerer (M15) zeigte sich in 2:50,17 Minuten gleichfalls deutlich verbessert.
Franziska Drexler läuft neuen Vereinsrekord über 1000m U14
Die erst zehnjährige Franziska Drexler, ebenfalls 1. FC Passau, gewann das 1000 Meter-Rennen bei den Schülerinnen in ausgezeichneten 3:36,17 Minuten. Sie hat damit einen neuen Vereinsrekord in der U14 aufgestellt.
Große Begeisterung bei der Kinder-Leichtathletik
Als Doppelsiegerin in der W13 überzeugte Lisa Rohmann über die 60 Meter Hürden in 11,00 Sekunden und im Ballwurf mit 40,00 Meter. Die Jüngsten starteten in den Disziplinen der Kinder-Leichtathletik. Die acht- bis elfjährigen Nachwuchstalente wetteiferten mit großer Begeisterung um den Sieg ihrer Mannschaft im Hindernis-Sprint, Ziel- und Additions-Weitsprung, beidarmigen Stoßen mit dem Medizinball und in der Biathlon-Staffel.
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April 2016: Ostertrainingslager, Malaga

Fotos Um sich auf die Saison vorzubereiten, fuhr Sarah Leidl mit ihrer Leipziger Trainingsgruppe zum Trainingslager ins sonnigen Torremolinos bei Malaga.
Mit dabei waren Trainer Wolfgang Köhler, Christine Winkler ebenfalls Speerwerferin mit einer Bestweite von 53,44m vom SCDHfK Leipzig (Platz 8 der Deutschen Bestenliste bei den Frauen 2015), die Speerwerfer Roman Klem (BL 70,38m) und Jakob Nauck (U18 2.Platz Deutsche Winterwurf 60,95m) außerdem Kevin Straßburger (Sprint) und Toni Patke (Weit).
Neben hartem Training und Erholung am Strand machten sie auch einen Tagesausflug nach Malaga auf die Alcazaba.
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03.04.2016: Linzer Donau Marathon

Fotos Ergebnis Bernhard Schneider bester Deutscher beim Linz-Marathon
Beim Linzer Donau Marathon lief Bernhard Schneider als bester Deutscher unter die Top Ten. An der Spitze des Feldes bestimmten vier Kenianer das Tempo. Edwin Koech gewann vor seinen drei Landsleuten in der Klassezeit von 2:09:06,6 Stunden. Dahinter tummelten sich Österreicher, Schweizer und Kroaten. Dann überquerte bereits Bernhard Schneider nach 42,195 Kilometern auf Platz 10 unter 800 Marathoni in 2:42:49,8 Stunden die Ziellinie auf dem Linzer Hauptplatz. Für ihn eine neue Bestleistung, die alte vom Thermen-Marathon in Bad Füssing aus 2014 verbesserte er um knapp zwei Minuten. Mit der angepeilten Zeit unter 2:40 Stunden klappt es nicht ganz. Bis Kilometer 30 lag er noch auf Kurs deutlich unter 2:40. Doch wie bei jedem Marathon, bei Kilometer 30 geht das Rennen erst richtig los. Ab diesem Zeitpunkt kämpfte der 33-jährige kämpfte fast durchwegs allein auf weiter Flur gegen die schwerer werdenden Beine. Er wurde nicht nur Zehnter in der Gesamtwertung der Männer, sondern belegte in seiner Alterskategorie M30 außerdem den zweiten Platz. Auf allen Strecken vom Viertelmarathon über den Halbmarathon bis zum Marathon waren über 20.000 Läufer bei Traumwetter und Traumkulisse mit mehr 100.000 Zuschauern am Start.
Ein Heimspiel hatte Maximilian Fuchs auf der Halbmarathon-Distanz. Er studiert derzeit in Linz. In der Jugendklasse war er vor ein paar Jahren im Kugelstoß- und Diskuswurfring zu Hause. In Linz erreichte er beim Halbmarathon nach 1:49:36,7 Stunden das Ziel (insgesamt Platz 1829, in der M20 Platz 343).
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29.03.-3.04.2016: Hallen- und Winterwurf-Senioren-Europameisterschaften, Ancona (Italien)

Fotos Ergebnis Helmut Maryniak mit Diskus-Bronze bei der Senioren-Europameisterschaft
In einem hochklassigen Diskuswettbewerb gewinnt Helmut Maryniak die Bronzemedaille bei den Senioren-Europameisterschaften. Europa beste Senioren-Leichtathleten trafen sich vom 29. März bis 3. April im italienischen Ancona bei den Hallen- und Winterwurf-Europameisterschaften. Die Veranstalter hatten die Entscheidung in der Altersklasse M45 zu „nachtschlafender Zeit“ um 8:30 Uhr angesetzt. Mit Mark Wiseman (Großbritannien), dem amtierenden Weltmeister von Lyon 2015, und Pavel Penaz (Tschechien), Dritter in Lyon, hätte diese Entscheidung nicht besser besetzt sein können. Helmut Maryniak selbst war vor zwei Jahren Europameister in Izmir vor seinem Dauerrivalen Pavel Penaz geworden. Der Brite Mark Wisemann begann mit einem Paukenschlag und schleuderte trotz des frühen Wettkampfbeginns bereits im ersten Versuch die zwei Kilogramm schwere Scheibe auf die exzellente Siegesweite von 48,84 Meter. Aber auch Helmut Maryniak war frühmorgens hellwach und platzierte sich nach dem zweiten Versuch mit 45,76 Meter auf dem Silberrang. Dabei wäre es fast geblieben. Doch im sechsten und letzten Versuch gelang dem Tschechen Pavel Penaz ein herausragender Wurf mit 48,55 Meter. Er überflügelte Helmut Maryniak deutlich. Sein Diskus segelte fast noch an die Weite des Briten heran. Den Rest des Feldes mit insgesamt 13 Teilnehmern hielten die drei Medaillengewinner deutlich auf Distanz. Auf den Plätzen 4 und 5 landeten Grzegorz Pawelski (Polen) mit 42,68 Meter und Gabriele di Giovanni (Italien) mit 40,90 Meter.
Helmut Maryniak ging zudem im Kugelstoßen an den Start. Er wuchtete die 7,26 Kilogramm schwere Kugel auf die guten Weite von 12,32 Meter im letzten Versuch und erreichte einen respektablen siebten Rang. Weitere vier Stöße gingen über zwölf Meter. Ein Ausreißer nach oben war leider nicht dabei. Gunter Langenbach sprintete im Vorlauf über 200 Metersehr gute 27,73 Sekunden. Sie reichten zwar nicht für das Weiterkommen in das Halbfinale. Doch er qualifizierte sich als viertbester Deutscher für die 4x200 Meter-Staffel. In Schwarz-Rot-Gold begann er als Startläufer. Die deutsche Staffel war allerdings beim Kampf um die Medaillen gegen Frankreich, Italien und Großbritannien chancenlos und kam in 1:47,51 Sekunden auf Platz 4 in das Ziel.
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28.03.-2.4.2016: Trainingslager in Stubenberg am See (Steiermark)

Fotos Leichtathleten bereiten sich im Bundessport- und Freizeitzentrum Schloss Schielleiten auf die Bahnsaison vor
Vier Kleinbusse fuhren am Ostermontag für eine Woche zum Trainingslager in der Steiermark, um sich auf die Bahnsaison optimal vorzubereiten. Wie in den Jahren zuvor trainierten 30 Sprinter, Springer, Werfer und Läufer mit ihren Betreuern im Bundessport- und Freizeitzentrum Schloss Schielleiten bei Stubenberg am See, 50 km von Graz entfernt. Dabei waren junge Nachwuchstalente der Schülerklasse bis zum aktuellen deutschen Vizemeister der U20 über 200 Meter in der Halle, Max Grieger. Insbesondere die erfolgreichen Medaillengewinner der Hallen- und Crosswettkämpfe schufen die Grundlagen für eine hoffentlich ebenso erfolgreiche Bahnsaison. Die Leichtathleten erprobten sich auch beim Klettern, Volleyball und Turnen. Die Läufer gaben sich angesichts des harten Trainings gleich an zwei Tagen der Sauna hin, in Begleitung vom einsamen Werfer Rene. Alle Athleten genossen optimale Trainingsbedingungen. Trockenes und warmes Wetter bot ihnen tolle Voraussetzungen für ein intensives und umfangreiches Training. Neben dem täglich zweimaligen Training war Highlight des Tages am Abend stets der Spiele-Klassiker „Mord in Palermo“. Die Läufer frönten zudem mehr oder weniger erfolgreich und gekonnt dem Schafkopfen. Für die Trainer trat am Mittwoch und Donnerstag der Super-Gau ein. Der größte anzunehmende Unfall bestand darin, dass wegen eines technischen Defekts die Produktion von Cappuccino und „Latte“ und deren genüssliches Schlürfen nach dem Mittagessen flach fiel.
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06.03.2016: Fun in Athletics, Pfarrkirchen

Die Firebirds gewinnen die FunCup-Gesamtwertung der U14
Die Firebirds vom 1. FC Passau sicherten sich bei der letzten Veranstaltung von Fun in Athletics den Sieg in der FunCup-Gesamtwertung der U14. Den Tagessieg mussten sie in Pfarrkirchen nur ganz knapp mit 103 zu 104 Punkten dem Dreamteam des TuS Pfarrkirchen überlassen. Deutlich fiel jedoch der Sieg in der Gesamtwertung der U14 aus. Die Firebirds sammelten aus den drei Veranstaltungen in Hauzenberg, Passau und Pfarrkirchen insgesamt 308 Punkte. Auf den Plätzen 2 und 3 das Dreamteam vom TuS Pfarrkirchen (287) und Die Fantastic 7 von der SVG Ruhstorf (250). In der Besetzung Laura Eisenreich, Annika Just, Selina Fredl, Vincent Just, Peter Jarzombek hatten Die Firebirds in Hauzenberg gewonnen. Gleiches gelang Annika Just, Mona Globisch, Laura Eisenreich, Vincent Just und Peter Jarzombek in Passau. Wesentlicher Garant des Gesamtsieges war Peter Jarzombek, der als einziger bei allen drei Wettkämpfen mit dabei. Er sicherte mit Selina Fredl, Mona Globisch, Lisa Rohmann und Sebastian Kössl den Gesamtsieg in Pfarrkirchen.
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05.03.2016: Deutschen Crosslauf-Meisterschaften, Herten

Fotos Ergebnis Lorenz Adler, Felix Adler, Maxi Feuerer auf Rang 7 in der Schlammschlacht von Herten
Nach dem blauweißen Titel vor einer Woche in Markt Indersdorf erkämpften Felix Adler, Lorenz Adler und Maxi Feuerer einen ausgezeichneten siebten Rang bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften. Das westfälische Herten im Ruhrgebiet war Schauplatz des nationalen Höhepunkts der Crosslauf-Saison. Insgesamt 1200 Läuferinnen und Läufer aus 330 Vereinen gingen an den Start. Eine härtere und anspruchsvollere Strecke als bei den „Bayerischen“ schien nicht vorstellbar. Doch es ging noch härter. Das hügelige Wiesengeläuf in Herten, gespickt mit Hindernissen aus Stroh, war noch tiefer, noch glitschiger, noch kräftezehrender. Kraft, Geschick, Ausdauer und sehr lange Dornen waren gefragt. Einige Athleten verloren ihre Spikes im zähen Schlamm. In einer Passage musste der Parcours dreimal verlegt werden, damit er durchquerbar blieb. Eine Wildschweinrotte hätte ihre helle Freude daran gehabt.
Das teilnehmerstärkste Feld war mit knapp 100 Läufern in der U20 am Start. Als einer der jüngsten Mannschaften der U20 mussten die FC-Läufer auf dem morastigen Parcours 5,9 Kilometer auf vier Runden absolvieren. Wie bei einer Stampede fegten die Läufer nach dem Start die ersten 100 Meter dahin. Lorenz und Felix Adler, gerade 18 geworden, ordneten sich an den Plätzen 20-25 ein, der 16-jährige Maxi Feuerer, der noch der U18 angehört, um Platz 55. Alle drei mobilisierten in dem selektiven Gelände mit permanenten Rhythmuswechseln sämtliche Reserven. Doch die Adler-Zwillinge hatten unter der Woche „gekränkelt“. Sie mussten dem im Verlauf der vier Runden Tribut zollen. „Nach einer Runde war ich schon platt“, so Lorenz Adler. Sie fighteten sich auf den Plätzen 30 (Felix) und 32 (Lorenz) in das Ziel. Maxi Feuerer erreichte unter Aufbietung seiner letzten Kräfte Platz 68. „Das war das härteste Rennen unseres Lebens“, bilanzierten die drei. Nächstes Jahr haben sie die Chance auf eine noch bessere Platzierung, da sie in der gleichen Besetzung ein weiteres Mal in der U20 antreten können.
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27.02.2016: U20-Länderkampf Deutschland, Frankreich, Italien, Padua (Italien)

Max Grieger Sieger mit der U20-Nationalmannschaft und der 4x200-Meter-Staffel Fotos Ergebnis Mit Max Grieger und Gabriel Wiertz (TuS Pfarrkirchen) streiften sich gleich zwei Niederbayern das Nationaltrikot beim traditionellen Länderkampf zwischen Deutschland, Frankreich und Italien im italienischen Padua über. Die beiden niederbayerischen Nachwuchstalente waren jeweils Deutscher Vizemeister geworden, Max Grieger über 200 Meter und Gabriel Wiertz im Dreisprung. Das DLV-Team dominierte den Länderkampf. Zu ausglichen war es im Vergleich zu den Franzosen und Italienern besetzt. In der Endabrechnung konnte sich die deutschen Leichtathletik-Youngsters mit 198 Punkten vor Frankreich (189) und Italien (145) durchsetzen.
Max Grieger, der im vergangenen Jahr bereits internationale Erfahrung beim gleichen Länderkampf und bei der U20-EM gesammelt hatte, ging über 200 Meter und in der 4x200-Meter-Staffel an den Start. Allerdings stand der Start über diese Strecke unter keinem glücklichen Stern. Er verzögerte sich aufgrund technischer Probleme um eine geschlagene Stunde. Die Startkamera für das Fotofinish war ausgefallen. Die Athleten wurden aufgerufen, standen „ewig“ im Startbereich und wurden dann wieder zurück gerufen. Trotz der nicht eben leistungsförderlichen Verzögerung belegten der Deutsche Meister Felix Straub (LAC Quelle Fürth) und Max Grieger die Plätze 1 und 2. Mit 21,82 Sekunden blieb der Passauer sechs Hundertstel unter seiner Zeit von Dortmund. Die beiden bayerischen Sprinter starteten in der 4x200-Meter-Staffel auf den Positionen 1 und 2, übergaben auch dank guter Wechsel bereits mit Vorsprung auf die beiden Staffel-Kollegen und trugen damit ganz wesentlich zum Sieg der Staffel bei. Sie gewann vor Frankreich und Italien souverän in 1:26,58 Minuten mit dem beachtlichen Vorsprung von eineinhalb Sekunden.
Gabriel Wiertz sprang in Padua mit Hop, Step and Jump 14,23 Meter und belegte Rang 5. Sollten die beiden Niederbayern ihre Nationalmannschaftskollegen im Sommer in Bydgoszsz (Polen) wiedersehen, dann hätten sie etwas Besonderes vollbracht. Sie hätten sich für die dort stattfindenden U 20-Weltmeisterschaften qualifiziert.
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27.02.2016: Bayerische Crosslauf-Meisterschaften, Markt Indersdorf

Sensationelle Medaillenausbeute für FC Läufer – 2x Gold, 2x Silber, 1x Bronze
Fotos Ergebnis Ihre exzellenten Qualitäten im Crosslauf zeigten die Läufer des bei den Bayerischen Crosslauf-Meisterschaften in Markt Indersdorf nahe Dachau. Paul Feuerer in der M15 und die Jugend-Mannschaft mit Lorenz Adler, Felix Adler und Maxi Feuerer (1. FC Passau) wurden Bayerischer Meister. Lea Wenninger, Sonja Eisenreich und Lydia Florschütz sowie Paul Feuerer, Luis Dressel und Jonathan Adler (jeweils 1. FC Passau) wurden jeweils Bayerischer Vizemeister in der Mannschaft der Altersklasse U16.
Es war wieder angerichtet im Mekka des bayerischen Crosslaufes. In Markt Indersdorf fanden 2015 die Deutschen und zuvor mehrfach die Bayerischen Crosslauf-Meisterschaften statt. Die Läuferinnen und Läufer absolvierten auf einem Rundkurs mit rund 1.200 Meter ihre Rennen. An keiner Stelle des selektiven, tiefen Wiesengeläufs konnten sie sich ein paar Sekunden „ausruhen“. Fast dauernd ging es auf langgezogenen Steigungen rauf und runter. In sich hat es der gefürchtete Schlittenberg. Auf der glitschigen, kurzen, aber kräftigen Bergpassage geriet der ein oder andere Läufer trotz langer Dornen seiner Laufspikes ins Schlingern. Ein mit knapp 600 Teilnehmern rekordverdächtiges Starterfeld kämpfte um die Meistertitel.
Lea Wenninger, Sonja Eisenreich, Lydia Florschütz Bayerische Vizemeister
Der Laufnachwuchs strahlte angesichts der hervorragenden Leistungen mit der Sonne um die Wette. Wie es geht, zeigten als Erste Lea Wenninger, Sonja Eisenreich und Lydia Florschütz in der U16. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpften sie sich über 2.400 Meter die Vizemeisterschaft, und das bei 45 zu 46 Punkten nur einen Punkt (!) hinter der LG Landkreis Roth. Lea Wenninger landete in Einzelwertung der W15 auf Platz 8, Sonja Eisenreich und Lydia Florschütz in der W14 auf den Plätzen 6 und 10.
Paul Feuer Bayerischer Meister sowie mit Luis Dressel und Jonathan Bayerischer Vizemeister
Im Rennen der M15 lieferte ebenfalls über 2.400 Meter Paul Feuerer, im Vorjahr bereits Vizemeister in der M14, sein Meisterstück ab. Bis 100 Meter vor dem Ziel „nur“ auf dem Bronzerang und 20 Meter hinter dem Ersten liegend, kürte er sich mit einem fulminanten Endspurt zum Bayerischen Meister. Auf dem Zielstrich fing er Florian Frank vom TuS Bad Aibling ab. Der Kommentator konnte es fast nicht fassen und schaffte nur noch „äußerst intelligent gelaufen“. Genauso bravourös schlugen sich Luis Dressel als Achter und Jonathan Adler als Elfter in der M14. Auch für diese drei der Vizetitel in der Mannschaftswertung hinter dem TSV Penzberg. Wieder fehlte den FC-Läufern bei 38 zu 39 Punkten nur ein Punkt (!) zum Sieg.
Lorenz Adler, Felix Adler, Maxi Feuerer Bayerischer Meister und Lorenz Adler mit „Bronze“
Ein Highlight der Meisterschaften war der Lauf der männlichen Jugend über 3.600 Meter. Für das hochkarätige Starterfeld waren in der U20 und U18 knapp 70 Nachwuchsläufer gemeldet. Mit am Start die Adler-Zwillinge und Maxi Feuerer als Mitfavoriten für den Mannschaftsieg. Und sie wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Souverän gewannen sie mit 37 zu 61 Punkten vor der LAC Quelle Fürth die Meisterschaft. Lorenz Adler bekam auf den letzten 300 Metern sogar noch die zweite Luft und lief an Niklas Buchholz (TSV Hemhofen), dem letztjährigen deutschen Hindernismeister der U18, vorbei. Doch im Kampf um Silber musste er sich ihm auf den letzten Metern geschlagen geben. Lorenz Adler blieb jedoch immerhin die Bronzemedaille in der M20. „Ich hatte mich auf den Wettkampf so gefreut, aber nicht gedacht, dass es so hart werden würde“, gestand er erschöpft im Ziel. Bruder Felix belegte den sechsten Platz. In der U18 lief Maxi Feuerer auf Rang 11 ein.
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26.02.2015: Sportlerehrung der Stadt Passau

FC-Leichtathleten mit den meisten Ehrungen Die Stadt Passau hat ihre erfolgreichsten Athletinnen und Athleten in 2015 mit den Ehrennadeln in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Insgesamt 63 Sportler wurden geehrt, darunter 17 Sprinter, Springer, Werfer und Läufer des 1. FC Passau. Die FC-Leichtathleten stellten wie für 2014 mit mehr als einem Viertel aller Geehrten den Verein mit den meisten Ehrungen.
Ehrennadel in Gold: Max Grieger
Ehrennadel in Silber: Felix Adler, Lorenz Adler, Alexander Bauer, Alexander Büchner, Michael Döringer, Maxi Feuerer, Fabian Fleischmann, Rene Hamberger, Stefan Hartmann, Julia Hofer, Sarah Leidl, Helmut Maryniak, Sebastian Schubach
Ehrennadel in Bronze: Paul Feuerer, Kristina Fister, Tamara Leidl

21.02.2016: „Fun in Athletics“ in der Passauer Dreifachhalle

Fotos Zweimal der Nachwuchs des 1. FC Passau auf Platz 1
Spannung und Begeisterung pur garantierte wieder „Fun in Athletics“ in der Passauer Dreifachhalle. 24 Schüler-Mannschaften wetteiferten um das beste Mannschaftsergebnis. Zweite Station nach Hauzenberg war jetzt Passau. Die Gesamtsieger werden Anfang März in Pfarrkirchen ermittelt. In neun verschiedenen Disziplinen messen sich die Kinder in drei Altersgruppen von acht bis dreizehn Jahren. Die gemischten Mannschaften setzen sich aus vier bis sechs Kindern zusammen. Jeder Mannschaft müssen mindestens zwei Mädchen angehören.
Disziplinen der Fun-Serie sind in allen drei Wettkampfstädten stets die Hindernis-Staffel, Medizinball-Stoßen, Dreier-Hopp, Zielwurf mit Tennisbällen, Standwurf mit Wurfpfeilen, Speed Bounce, Bälle-Verlegen als Ausdauerdisziplin, Stand-Weitsprung und als krönender Abschluss die Grand-Prix-Staffel. Eine Einzelwertung findet nicht statt. Nur das Mannschaftsergebnis zählt. Entsprechend heiß her ging es beim leichtathletischen Hallen-Neunkampf.
In der Fun-Gruppe B der 12- und 13-jährigen siegten wie in Hauzenberg die „Firebirds“ vom 1. FC Passau mit Annika Just, Mona Globisch, Laura Eisenreich, Vincent Just und Peter Jarzombek mit deutlichem Vorsprung (101 Punkte). Auf Platz 2 landete das „Dreamteam“ vom TUS Pfarrkirchen (92), knapp gefolgt von den „Winners“ vom TV Hauzenberg (90).
Der SV Pocking erkämpfte sich den Sieg mit seiner Mannschaft „Catch us if you can“ in der Fun-Gruppe C der 10- und 11-jährigen (103). Dahinter kamen gleich die „Schnellen Geparden“ vom 1. FC Passau (101). Der Bronzerang ging an die „Rottaler Rennschnecken“ vom TUS Pfarrkirchen (94).
Bei den Jüngsten in der Fun-Gruppe D der 8- und 9-jährigen siegte wiederum ein Team des 1. FC Passau (102). Die „Starkickers“ der Fußballabteilung mit Maxi Streibl, Johann Stadler, Joshua Rietz, Fabian Wendl, Tabea Vitorino und Paula Peters standen ganz oben auf dem Siegerpodium (98). Platz 2 gehörte den „Oberhauser Rennsemmeln“ der DJK Eintracht Passau und Platz 3 wiederum einer Mannschaft des 1. FC Passau, den „Rennsemmeln“ (84).
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20./21.02.2016: Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften, Dortmund

Ergebnis Max Grieger Deutscher Vizemeister über 200 Meter
In der Dortmunder Helmut-König-Halle sprintete Max Grieger bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften zur Silbermedaille über 200 Meter. Bereits vor den Meisterschaften waren die Favoritenrollen über die 200 Meter klar verteilt. Felix Straub (LAC Quelle Fürth) und Max Grieger liefen bei den Bayerischen Meisterschaften mit 21,49 bzw. 21,59 Sekunden Topzeiten. Mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz setzten sie sich auf Platz 1 und 2 in der Deutschen Bestenliste.
Sieben Vorläufe mit insgesamt 27 Startern standen am Samstag an. Acht konnten sich für die beiden Finalläufe qualifizieren. Max Grieger war gleich im Ersten dran, Felix Straub im Letzten. Seinen Vorlauf bewältigte der Passauer etwas zäh. Er kam schlecht aus dem Startblock, verlor rund zwanzig Hundertstel. Auch wenn der 18-jährige etwas müde wirkte, gewann er seinen Vorlauf souverän in 21,91 Sekunden und qualifizierte sich als Zweitschnellster für das Finale am Sonntag. Allerdings zwickte in an beiden Wettkampftagen etwas die Wadenmuskulatur. Insgesamt dreimal ließ er sich von einem Physiotherapeuten des DLV behandeln. Im letzten der sieben Vorläufe setzte der Jahresschnellste und Vizemeister des Vorjahres Felix Straub schon mal eine Marke. 21,76 Sekunden leuchteten auf der Anzeigetafel auf. Damit war er erster Anwärter auf die Goldmedaille. Kein weiterer Sprinter blieb nach den Vorläufen unter 22 Sekunden.
Leider war der Start von Max Grieger auch im Finale nur unwesentlich besser als im Vorlauf. Rund 15 Hundertstel gingen bereits hier gegenüber Felix Straub verloren. Zudem hätte er beinahe den Einlauf in die zweite Kurve „verpasst“ und wäre geradeaus weiter gelaufen. Der Laufrhythmus war weg und er „eierte“ durch die zweite Kurve. Der zweite Platz war damit das bestmögliche Ergebnis. Felix Straub sicherte sich mit deutlichem Abstand in 21,54 Sekunden die Deutsche Meisterschaft. Max Grieger überquerte als Deutsche Vizemeister in 21,88 Sekunden die Ziellinie. Dahinter auf dem Bronzerang Tom Paulsen vom Dresdner SC 1898 in 21,98 Sekunden.
In der Halle tut sich Max Grieger aufgrund des engen Kurvenradius der Zweihundertmeter-Rundbahn immer etwas schwerer als seine kleineren Gegner. Stärker dürfte aber ins Gewicht fallen, dass er anders als sein bayerischer Konkurrent im Winter in der Halle überhaupt nicht auf Tartan trainieren kann. Dieser kann den ganzen Winter auf einer Rundbahn in der Fürther Leichtathletikhalle trainieren. Das dortige Schnelligkeitstraining und die entsprechenden Erfahrungen fehlen Max Grieger, auch in stark reduzierter Form in einem sogenannten Laufschlauch.
Große Ziele in 2016 sind natürlich die Deutschen Jugend- Meisterschaften mit besseren Chancen gegen Felix Straub auf der halben Stadionrunde, aber auch die Qualifikation für die U20-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz (Polen) vom 19.-24. Juli 2016.

20.02.2016: Niederbayerische Crosslauf-Meisterschaften, Ruhstorf

Fotos Ergebnis Medaillenregen für die Nachwuchsläufer des 1. FC Passau - Achtmal „Gold“, dreimal „Silber“, zweimal „Bronze“
Fest im Griff hatten die Nachwuchsläufer des 1. FC Passau die Niederbayerischen Crosslauf-Meisterschaften in Ruhstorf. Sie stürmten reihenweise das Siegerpodium. Insgesamt 13-mal ernteten sie Edelmetall nach einem trainingsintensiven Herbst und Winter. Das Highlight waren die acht Meisterschaftstitel. Die Schüler (U 14 und U16) legten 1.250 Meter, die Jugendlichen (U18 und U20) 3.150 Meter auf Feld- und Wiesenwegen zurück. Mit „Gold“ schmückten sich Laura Eisenreich (W12), Luis Dressel (M13), Paul Feuerer (M15), Maxi Feuerer (U18), Felix Adler (U20) und die drei Mannschaften der männlichen Schüler (Dressel, J. Adler, P. Feuerer) und weiblichen Schüler (Lea Wenninger, S. Eisenreich, Lydia Florschütz) sowie der männlichen Jugend (F. Adler, L. Adler, M. Feuerer). Für Laura Eisenreich, Luis Dressel und Maxi Feuerer war es jeweils der erste Gewinn eines Einzeltitels. Vizemeister wurden Selina Fredl (W13), Sonja Eisenreich (W14) und Lorenz Adler (U20). Die Bronzemedaille erkämpften sich Lydia Florschütz (W14) und Jonathan Adler (M14). Den Rahmenwettbewerb der W10 gewann Franziska Drexler. Cosima Florschütz belegte Platz 4 in der W11. Die drei Sieger-Mannschaften nutzten ihre Rennen als letztes hartes Training vor den Bayerischen Crosslauf-Meisterschaften in Markt Indersdorf am nächsten Wochenende, bei denen sie mit Medaillenchancen starten.
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12./13.02.2016: Deutsche Winterwurf-Meisterschaften der Senioren, Erfurt

Fotos Ergebnis Helmut Maryniak Deutscher Meister mit dem Diskus
An Helmut Maryniak führte im Diskuswurf der Altersklasse M45 wieder kein Weg vorbei bei den Deutschen Winterwurf-Meisterschaften der Senioren in Erfurt. Wie im Vorjahr gewann er den Titel eines Deutschen Seniorenmeisters. Zu ungewohnter Zeit um 9:15 Uhr mussten die Diskuswerfer bereits in den Ring. Das Einwerfen ließ sich trotz widriger äußerer Bedingungen, nasskaltes Wetter um drei Grad und ein feuchter glatter Ring, gut an. Alle drei Würfe flogen über 42 Meter. Im ersten Wettkampfwurf schleuderte Helmut Maryniak die zwei Kilogramm schwere Scheibe auf 39,92 Meter. Dies waren jedoch bereits seine Tagesbest- und damit die Siegerweite. Irgendwo ging ihm dann der wurftechnische Faden verloren. Nach dem guten Einwerfen „wollte ich zu viel“, so der 47-jährige. Neben vier ungültigen Würfen gelang ihm nur noch ein Wurf auf 39,50 Meter. Gereicht hat es trotzdem zu „Gold“ vor Olaf Terzer (KSC Straußberg) mit 39,61 Meter und Jaroslav Smely (SG Weißig 1861) mit 39,51 Meter. Den knappen Ausgang kommentierte Helmut Maryniak wie gewohnt lakonisch: „Ein gutes Pferd springt eben nur so hoch, wie es muss“.
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14.02.2016: Thermen-Marathon, Bad Füssing

Fotos Ergebnis FC-Nachwuchsläufer erfolgreich in Bad Füssing
Franziska Drexler gewann mit großem Vorsprung ihre Altersklasse U12 beim Thermen-Marathon. Unter 71 Teilnehmerinnen lief sie in der Gesamtwertung der Schülerinnen (bis 15 Jahre) über die 1.800 Meter in 7:06,42 Minuten auf einen hervorragenden zweiten Platz. Mit Platz 3 gelang auch Luis Dressel in der U14 der Sprung auf das Siegerpodest. Bei 60 Startern in der Schülerklasse wurde er in 6:45,20 Minuten Gesamtvierter. Bernhard Schneider hatte über die Marathonstrecke 2:40 Stunden angepeilt. Doch ab Kilometer 32 lief es nicht mehr rund. Er musste sein Rennen abbrechen.
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12.02.2016: GUGL-MEETING Indoor, Linz

Julia Hofer auf Rang 6 bei internationalem Meeting in Linz
Fotos Ergebnis Beim GUGL-MEETING Indoor in Linz waren Max Grieger und Julia Hofer am Start. Das Meeting ist eines der acht hochkarätigsten internationalen Hallenmeetings in Europa. Entsprechend international waren die Startfelder über 60 und 200 Meter besetzt, vor allem mit Athleten aus Osteuropa. Für das Glanzlicht des Abends sorgte Wilson Jamal (Bahamas) mit 2,31 Meter im Hochsprung.
Die beste Leistung aus Passauer Sicht lieferte Julia Hofer mit Platz 6 im Finale über 60 Meter ab. 7,77 Sekunden sprintete sie im Vorlauf und qualifizierte sich für das A-Finale. Seit ihrer Oberschenkelverletzung vor vier Wochen hat sie beim Start etwas Probleme, sie richtet sich zu schnell auf. Daher reichte es im Finale „nur“ zu 7,79 Sekunden, jedoch immerhin zu Rang 6 in einem internationalen Starterfeld. Das Rennen gewann Maja Mihalinec aus Slowenien in 7,28 Sekunden.
Nach den Zeitläufen über 200 Meter belegte die 19jährige in 25,12 Sekunden Rang 9 und egalisierte damit ihre persönliche Bestleistung. Eine noch bessere Zeit verhinderte das fehlende Stehvermögen ab 150 Meter, bedingt durch die Verletzungspause. Siegerin wurde Lucija Pokos aus Kroatien in 24,37 Sekunden.
Max Grieger startete im zweiten von vier Vorläufen über 60 Meter katastrophal. Da er beim Start fast „sitzen blieb“, blieb die Uhr bereits bei 7,07 Sekunden stehen. 7,03 Sekunden hätten für das B-Finale gereicht. Bleibt zu hoffen, dass der Start am nächsten Wochenende bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Dortmund besser klappt. Dort startet Max Grieger allerdings nur in seiner Spezialdisziplin über 200 Meter und hat gute Medaillenchancen.

30./31.01.2016: Süddeutsche Hallen-Meisterschaften, Sindelfingen

Fotos Ergebnis Kristina Fister gewinnt im Dreisprung sensationell „Silber“
Die schönsten Erfolge sind die völlig unerwarteten. „Nur“ mit der fünftbesten Weite war Kristina Fister für die Süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Frauen und Männer im Glaspalast von Sindelfingen gemeldet. 2015 übersprang sie mit 12,01 Meter erstmals die Zwölf-Meter-Marke. Vor einer Woche landete sie bei den Bayerischen Meisterschaften in Fürth noch bei 11,80 Meter und auf Platz 3. In Sindelfingen begann sie mit einem Fehlversuch. Nach 11,91 Metern im zweiten Versuch überflog sie im dritten bereits die zwölf Meter und erzielte ihre erst persönliche Bestleistung des Tages mit 12,08 Meter. Nach 11,92 Metern im vierten Versuch eine erneute Steigerung ihrer Bestleistung auf erstklassige 12,31 Meter, damit bereits Platz 2 und „Silber“ in Reichweite. Doch ihren besten Sprung hatte sich die 21-jährige Athletin für den letzten Versuch aufgehoben. Sie krönte ihren perfekten Tag mit einer nochmaligen Steigerung auf 12,43 Meter, verbesserte ihre bisherige Bestmarke um insgesamt 42 Zentimeter und gewann sensationell die Silbermedaille im Dreisprung der Frauen. Vor ihr auf Platz 1 mit 12,96 Meter Elina Sterzing von den LAV Stadtwerke Tübingen, hinter ihr auf Platz 3 mit 12,30 Meter Larissa Blank vom VfB Stuttgart.

Julia Hofer Achte im Finale über 200 Meter
Erstklassig stieg Julia Hofer in die Hallensaison mit 7,65 Sekunden über 60 Meter und 25,12 Sekunden über 200 Meter bei den Südbayerischen Meisterschaften mit persönlichen Bestleistungen ein. Doch eine anschließende Oberschenkelverletzung machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Nach zweiwöchiger Trainingspause konnte sie ihre Bestform im Glaspalast leider nicht mehr abrufen. Zwar erreichte der Passauer Sprintfloh mit 25,38 Sekunden im Vorlauf über 200 Meter den Endlauf. Doch hier war mit 25,64 Sekunden nicht mehr als ein achtbarer achter Platz drin. Bereits 25,30 Sekunden hätten Platz vier bedeutet. Vergleichbar die Leistung über 60 Meter. Nach 7,78 Sekunden im Vorlauf war nach dem Zwischenlauf in 7,81 Sekunden Schluss. Für das Finale wäre die Egalisierung der Bestzeit von 7,65 Sekunden erforderlich gewesen.

Kristina Fister noch über 60 Meter Hürden, Antonia Wimberger über 60 Meter am Start
Am zweiten Tag der Meisterschaften klappte es für Kristina Fister im 60-Meter-Hürdensprint nicht mehr so gut wie im Dreisprung. In 8,94 Sekunden überlief sie die 84 Zentimeter hohen Hürden. Zwar nur zwei Hundertstel über ihrer Bestzeit, doch zwei Zehntel über der für das Finale notwendigen Zeit. Die dritte Athletin des 1. FC Passau Antonia Wimberger, vor einer Woche noch Sechste bei den Bayerischen Meisterschaften, schied nach dem Vorlauf über 60 Meter mit einer Zeit von 8,01 Sekunden, drei Hundertstel über ihrer Bestzeit, aus.
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30.01.2016: Bayerische Hallen-Meisterschaft U20 und M15, München

Fotos Ergebnis Max Grieger Bayerischer Meister über 200 Meter
Max Grieger sprintete bei den Bayerischen Hallen-Meisterschaften in der sonnendurchfluteten Werner von Linde-Halle zum Sieg über 200 Meter. Im Vorlauf der Jugendlichen U20 lief der aktuell zweitschnellste Sprinter in Deutschland über diese Strecke locker und kontrolliert 21,91 Sekunden. Sein härtester Konkurrent, Felix Straub von der LAC Quelle Fürth, erzielte im Vorlauf sogar 21,58 Sekunden. Beide waren am Wochenende zuvor bei den Bayerischen Meisterschaften der Männer in Fürth nationale Spitzenzeiten über die gleiche Distanz gelaufen. Mit 21,47 Sekunden und 21,57 Sekunden stürmten sie rasant auf Platz 1 und 2 der Deutschen Bestenliste. Sogar in der Bestenliste der Männer liegen sie derzeit auf Platz 3 und 5.
Um vor den 200 Metern in Schwung zu kommen, ging Max Grieger beim Vorlauf über 60 Meter an den Start, den er sicher in 7,11 Sekunden gewann. Auf den Endlauf über 60 Meter verzichtete der Achtzehnjährige. Ihm gleich tat dies Felix Straub über die 200 Meter. Beide befinden sich in der heißen Trainingsphase, voll fokussiert auf die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften am 20./21. Februar in Dortmund. Dort kommt es zum High Noon der beiden bayerischen Topsprinter. Max Grieger ging daher das Finale über 200 Meter als klarer Favorit entspannt an. „Aufgrund der fehlenden Konkurrenz lief ich das Finale ohne Druck relativ locker“, kommentierte er sein Rennen. Er lief es aufgrund der Lockerheit technisch sehr sauber und gewann souverän mit deutlichem Vorsprung in 21,86 Sekunden. Ein Kuriosum am Rande: Dies war für Max Grieger der erste Gewinn einer Bayerischen Meisterschaft.
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Paul Feuerer gewinnt über 3000 Meter die Bayerische Vizemeisterschaft
Dritter Start bei einer Bayerischen Meisterschaft , dritte Medaille für Paul Feuerer. Nach dem Gewinn zweier Meisterschaftsmedaillen in der M14 2015 erwischte er auch heuer mit einer Bayerischen Vizemeisterschaft einen guten Saisoneinstand. In der M15 gewann er über 3000 Meter erstmals in der Halle Edelmetall.
Keiner der Läufer wollte nach dem Start die Initiative ergreifen. Entspannt bummelten sie die ersten drei von fünfzehn Runden dahin. Dann spannte sich Paul Feuerer vor das Feld und machte Druck. Trotzdem lag die Durchgangszeit nach einem Kilometer nur knapp unter 3:30 Minuten. Dank Paul Feuerer nahm das Feld jedoch kontinuierlich Fahrt auf. Er konnte sich jedoch nicht entscheidend abzusetzen. So schob sich auf der letzten Runde Quentin Uzmann von der DJK Weiden in einem langgezogenen Spurt in 10:09,33 Minuten an ihm vorbei. Paul Feuerer erzielte mit 10:10,92 Minuten noch eine neue persönliche Bestleistung. Sein Blick ist jetzt auf den Höhepunkt der Läufer in der Wintersaison, die Bayerischen Crossmeisterschaften in vier Wochen gerichtet.
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24.01.2016: Fun in Athletics, Hauzenberg

Fotos Ergebnis „The Firebirds“ Sieger in der Altersklasse der 12- und 13-Jährigen
Laura Eisenreich, Annika Just, Selina Fredl, Vincent Just, Peter Jarzombek gewannen den ersten Wettkampf des Schüler-Hallen-Kreiscups in Hauzenberg in der Gruppe B der 12- und 13-Jährigen. Die Nachwuchsathleten des 1. FC Passau setzten sich als „The Firebirds“ gegen vier weitere Mannschaften durch. Sie waren in der Gesamtwertung die Besten im Speed Bounce, Hindernissprint-Staffel, Bälle-Verlegen, Medizinball-Stoßen, Zielwerfen, Stand-Weitsprung, Dreier-Hopp, Werfen mit dem Wurfpfeil und in der abschließenden Grand-Prix-Staffel. Der nächste Fun-Wettkampf findet am 21. Februar 2016 in der Passauer Dreifachhalle, der abschließende Wettbewerb am 6. März 2016 in Pfarrkirchen statt.
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23./24.01.2016: Bayerische Hallenmeisterschaften Männer/Frauen/U18, Fürth

Fotos Ergebnis Fünfmal Edelmetall für die Athleten des 1. FC Passau
Die Leichtathleten des 1. FC Passau setzten sich glänzend in Szene bei der Bayerischen Hallen-Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 in Fürth. Max Grieger, Kristina Fister, Maxi Feuerer und Felix Adler gewannen jeweils Edelmetall.

Max Grieger Bayerischer Vizemeister über 200 Meter mit Top-Zeit
Max Grieger zauberte in der frisch sanierten Fürther Leichtathletik-Halle mit 21,57 Sekunden über 200 Meter eine deutsche Spitzenzeit auf die blaue Tartanbahn. Kein Athlet der Männerklasse konnte den „jungen Wilden“ Felix Straub und Max Grieger das Wasser reichen. Sie waren eine Klasse für sich auf dem neuen, sehr schnellen Untergrund. Bereits im Vorlauf hatte Max Grieger mit 21,81 Sekunden seine Bestzeit aus dem Vorjahr um zwei Hundertstel unterboten. Sein härtester Konkurrent war Felix Straub vom LAC Quelle Fürth. Die beiden 18-Jährigen boten im Finale dann ein Rennen vom Feinsten. Felix Straub war nach 100 Metern bereits an Max Grieger vorbei. Der Passauer hielt jedoch dann sehr gut dagegen und konnte dann auf den letzten Metern noch etwas Boden gut machen. In 21,47 Sekunden bzw. 21,57 Sekunden donnerten Felix Straub und Max Grieger als Bayerischer Meister und Vizemeister über die Ziellinie. Für beide eine neue, herausragende Bestleistung, nicht weit vom Bayerischen Rekord mit 21,40 Sekunden entfernt. Aktuell stehen sie auf Platz 1 und 2 der deutschen Bestenliste in der U20.

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Erstmals unter sieben Sekunden über 60 Meter und die Bronzemedaille
Zuvor hatte sich Max Grieger bereits die Bronzemedaille im Sprintfinale über 60 Meter gesichert. Bescheiden war sein Start in allen drei Läufen, im Vorlauf, Zwischenlauf und Finale. Im Zwischenlauf war er bei 30 Meter noch Letzter. Trotzdem unterbot er in 6,99 Sekunden erstmals die persönliche Schallmauer von sieben Sekunden. Im Finale sprintete er dann in 7,02 Sekunden wieder hinter Felix Straub auf den dritten Platz.
Im Spint der Frauen gelang Antonia Wimberger mit dem Erreichen des Finales eine Überraschung. Sie lief erstmals unter acht Sekunden und steigerte ihre erst vor zwei Wochen aufgestellte Bestleistung von 8,14 Sekunden deutlich, und dies gleich dreimal. Sie lieferte in Vorlauf, Zwischenlauf und Finale mit 7,98 Sekunden dreimal exakt die gleiche Zeit ab und erreicht im Finale den sechsten Platz. Passaus Top-Sprinterin Julia Hofer wurde wegen einer vor zwei Wochen bei den Südbayerischen Meisterschaften aufgetretenen Oberschenkelverletzung geschont, um kein Risiko für die weitere Hallensaison einzugehen. An ihr hätte wohl kein Weg bei dem Meisterschaftstitel über 200 Meter und einer Medaille über die 60 Meter vorbei geführt.

Bronze für Kristina Fister im Dreisprung
Eine weitere Bronzemedaille gewann Kristina Fister im Dreisprung der Frauen. Im sechsten und letzten Versuch sprang sie mit Hop, Step und Jump auf sehr gute 11,80 Meter. Hätte sie diesen nicht zu sehr „gestemmt“, wäre sie über die 12 Meter-Marke geflogen. Gleich dahinter platzierte sich als Vierte Antonia Wimberger mit neuer persönlicher Bestleistung. Sie hatte den Schwung aus dem Sprint mitgenommen, sprang im fünften Versuch 11,40 Meter und deutete dabei an, dass es bei ihr noch weiter ginge. Marianna Hellauer belegte mit guten 10,54 Meter im Dreisprung den sechsten Platz. Nicht so gut lief es für Kristina Fister über die 60 Meter Hürden. Zwar hatte sie im Training zuletzt einen sehr guten Eindruck über die Hürden hinterlassen. Im Vorlauf und Finale zeigte sie jedoch zwei verkorkste Läufe, die in 9,22 Sekunden nur zu Platz 7 in der Endabrechnung reichten.

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Jeweils Bronze für Maxi Feuerer und Felix Adler
Eine überraschende Medaille erkämpfte sich Maxi Feuerer in der U18. Der junge Mittelstreckler setzte sich bei seinem ersten Start über die 3000 Meter im Schlussspurt gegen seine Konkurrenten in 9:47,83 Minuten durch. Auch für ihn die Bronzemedaille und erste Einzelmedaille bei Bayerischen Meisterschaften. Ebenfalls ihren ersten Start in der Halle absolvierten Lorenz und Felix Adler. Die 3000 Meter waren der einzige Wettbewerb der U20 bei diesen Meisterschaften. Die Adler-Zwillinge hatten etwas Pech mit dem Rennvorlauf. Die U20-Läufer mussten im B-Lauf der Männer starten. Dieses Rennen war ihnen zu schnell. Sie mussten fast die ganzen 3000 Meter alleine Tempo machen. Felix Adler setzte sich dann in einem Wimpernschlagfinale in 9:23,42 Minuten um zwei Hundertstel gegen seine lange führenden Bruder im Spurt durch und gewann ebenfalls die Bronzemedaille.
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10.01.2016: Südbayerische Hallen-Meisterschaften Männer/Frauen, München

Ergebnis Fotos Doppelsieg für Julia Hofer, je ein Titel für Max Grieger und Kristina Fister
Max Grieger und Julia Hofer starteten mit Siegen bei den Südbayerischen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen in die Wettkampfsaison 2016. Vor allem die südbayerischen Sprinter und Springer nutzen diese Meisterschaften in der Münchner Werner-von-Linde-Halle zu einem Formtest in der Vorbereitung auf die Bayerischen und Deutschen Hallenmeisterschaften.
Glänzend aufgelegt zeigte sich Julia Hofer mit einem Doppelsieg über 60 Meter und 200 Meter. Sie setzte ihre sehr guten Trainingsergebnisse perfekt um. Bereits im Vorlauf knabberte sie über 60 Meter mit 7,81 Sekunden an ihrer Bestzeit des Vorjahres von 7,81 Sekunden. Diese fiel dann im Zwischenlauf mit 7,74 Sekunden. Das Sahnehäubchen folgte mit dem souveränen Sieg im Endlauf mit 15 Hundertstel Vorsprung und nochmaliger Bestzeit von 7,65 Sekunden. Damit derzeit Platz 10 in der Deutschen Bestenliste. Auch über 200 Meter war Julia Hofer eine Klasse für sich. Sie pulverisierte ihre Bestzeit aus 2015 von 25,80 Sekunden. Im achten Zeitlauf trommelte sie eine Zeit von 25,12 Sekunden auf die Bahn, fast sieben Zehntel unter ihrer alten Bestzeit und acht Zehntel vor der Zweiten.
Mit dem gleichen großen Vorsprung gewann Max Grieger die 200 Meter. Er setzte im elften Zeitlauf eine erste Marke mit 22,00 Sekunden, auch wenn ihm der enge Kurvenradius der Hallenbahn noch einige Probleme bereitete. Seine Bestzeit von 21,83 Sekunden dürfte bei den Bayerischen Meisterschaften in zwei Wochen fallen. Max Grieger ging ebenfalls über die 60 Meter an den Start. Nach 7,09 Sekunden im Vorlauf lief er mit 7,02 Sekunden eine Bestzeit im Zwischenlauf. Die alte lag bei 7,07 Sekunden. Aufgrund der vielen Teilnehmer im Sprint verzögerten sich die Starts erheblich. Max Grieger verzichtete daher zugunsten der 200 Meter auf das Finale über 60 Meter. Leider eine Fehlentscheidung, da sich nach dem Aufwärmen auch sein Start über 200 Meter um eine Stunde verzögerte.
Kristina Fister siegte mit 11,43 Meter im Dreisprung der Frauen vor Antonia Wimberger mit 11,19 Meter, für diese eine neue persönliche Bestleistung mit noch deutlichem Potenzial für weitere Sprünge. Platz vier belegte Marianna Hellauer mit 10,55 Meter, knapp unter ihrer Bestleistung von 10,62 Meter. Kristina Fister gewann zudem die Bronzemedaille über 60 Meter Hürden in 8,99 Sekunden. Antonia Wimberger unterbot bereits im Vorlauf über 60 Meter mit 8,14 Sekunden ihre alte Bestmarke von 8,27 Sekunden. Im Zwischenlauf setzte sie mit 8,14 Sekunden noch eins drauf. Knapp reichte es um zwei Hundertstel nicht für das Finale. Im Vorlauf lief Lena Süß 8,68 Sekunden. Micheal Döringer sprintete bei den Männern im Vorlauf zu 7,56 Sekunden über 60 Meter und erzielte 24,27 Sekunden über 200 Meter.
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01.01.2016: Sarah Leidl in Leipzig

Fotos Beruflich und sportlich ist Speerwerferin Sarah Leidl zu neuen Ufern gen Sachsen aufgebrochen. Seit Ende August 2015 unterrichtet die Realschullehrerin für Sport und Deutsch an der Oberschule in Böhlen bei Borna. Ihr neuer Wohnort befindet sich in Leipzig unweit des Landes- und Bundesstützpunkt. Dort trainiert sie vier- bis fünfmal die Woche unter Wurftrainer Wolfgang Köhler (erstes Foto in der Mitte). Leipzig ist zudem Olympiastützpunkt, eine sportartübergreifende Serviceeinrichtung für den Spitzen- und Nachwuchsleistungssport in den olympischen Sportarten. Unter anderem trainieren dort viele Spitzenathleten des Hürden- und Sprintbereichs wie Alexander John und Erik Balnuweit.
Leipzig bietet für Sarah Leidl, der Fünften der DM 2015 in Nürnberg mit einer Bestweite von 56,89 Meter, optimale Trainingsbedingungen mit einer Leichtathletikhalle und einem Werferhaus. In der zwanzigjährigen Christine Winkler, Teilnehmerin der U23-Euorpmeisterschaften 2015 in Tallinn/Estland und Sechste der U20-WM 2014in Eugene/USA, hat sie eine adäquate Trainingspartnerin (rechts neben Sarah). Die Bestweite der Athletin vom SC DHfK Leipzig liegt bei 53,74 Meter. Ebenfalls zur Trainingsgruppe von Wolfgang Köhler gehört Speerwerfer Roman Klem mit einer Bestweite von 70,38 Meter (im gelben Schwedendress, SC DHfK Leipzig,). Er war wie Max Grieger bei der U20-EM in Eskilstuna/Schweden.
Die anderen Athleten der Trainingsgruppe sind fast alle am Landesgymnasium für Sport in Leipzig, das vom Deutschen Olympischen Sportbund das Prädikat „Eliteschule des Sports“ erhielt, und bilden die Nachwuchsgruppe mit Schwerpunkt „Wurf“. Aus der Sportschule gingen seit der Gründung 1952 60 Olympiasieger und 169 Welt- und Europameister hervor.
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31.12.2015: Silvesterlauf, Peuerbach

Fotos Ergebnis Drei Siege für das Lauf-Team des 1. FC Passau in einer der Hauptstädte des Silvesterlaufs – Sonja Eisenreich, Luis Dressel und die Staffel Sieger in Peuerbach
„Bozen, Peuerbach, Madrid – diese ungewöhnliche Städte-Kombination steht für die drei hochklassigsten europäischen Silvesterläufe“, schrieb der Deutsche Leichtathletikverband auf seiner Homepage. Kenianische, deutsche, österreichische und tschechische Spitzenläufer sorgten für einen hochklassigen Lauf der Asse mit Startern aus insgesamt elf Ländern.
Doch auch die Nachwuchsläufer des 1. FC Passau ließen sich den läuferischen Höhepunkt am letzten Tag des Jahres im Hausruckviertel nicht nehmen. Sie drückten den Rennen der 12- bis 17jährigen in Peuerbach ihren Stempel auf. Leichtfüßig liefen sie fast durchweg auf das „Stockerl“. Als Erste flitze nach dem Startschuss Laura Eisenreich (W11) los. Beim Schaumrollenkönig-Lauf über eine Runde mit 850 Meter schrammte sie als Vierte nur knapp am Podest vorbei. Alle anderen Läufer absolvierten beim Schartner-Bombe-Meilenlauf 1.700 Meter. Selina Fredl holte sich in der W12 Platz 2. Ganz oben auf dem Podest stand als Sieger der M12 Neuzugang Luis Dressel. Das Gleiche gelang Sonja Eisenreich in der W13. Den dritten Platz erlief sich Jonathan Adler in der M13. Ebenfalls „nur“ Dritter wurde Paul Feuerer in M14. Der Bayerische Vizemeister im Crosslauf hatte allerdings exzellente Konkurrenz, den österreichischen Vizemeister über 1.000 Meter und den Jahresschnellsten in Deutschland über 800 Meter.
Ähnlich erstklassig die Konkurrenz in der U18 mit der Bayerischen Meisterstaffel über 3x1.000 Meter, Maxi Feuerer, Felix Adler und Lorenz Adler. Die beiden Letzteren mussten als Zweiter bzw. Dritter nur dem österreichischen Vizemeister über 1.500 Meter den Vortritt lassen. Im gleichen Rennen belegte Maxi Feuerer den vierten Platz. Den dritten Sieg fuhr zum Abschluss die Staffel mit Felix Adler, Lorenz Adler und Benedikt Fuchs ein. Beim Gewinn des „Krone-Staffellaufs“ über drei Runden mit insgesamt 2.550 m ließen sie alle anderen 29 Staffeln deutlich hinter sich. Sie verfehlten den Streckenrekord von 6:54,3 Sekunden aus dem Jahre 2012 nur um drei Sekunden, gehalten von Thomas Graf, Alex Bauer und Benedikt Fuchs.
Ansonsten hatte der stimmungeladene Silvesterlauf im kleinen Städtchen Peuerbach wie stets rekordverdächtige Dimensionen. Erstmals liefen in der 35jährigen Geschichte des Laufes mehr als 800 Teilnehmer in das neue Jahr. Sonnenschein, strahlend blauer Himmel und mehrere tausend Zuschauer entlang der Strecke boten eine beindruckende Kulisse.
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13.12.2015: BLV-Kader-Test der Mittel- und Langstreckenläufer, München

Fotos Wie jedes Jahr am zweiten Dezember-Wochenende lud der Bayerische Leichtathletik-Verband die Mitglieder des Bayern-Kaders Lauf zu einem Testwettkampf in die Münchner Werner von Linde-Halle. Leistungsstarke Gastathleten konnten ebenfalls daran teilnehmen. Lorenz Adler, Felix Adler und Paul Feuerer nutzten die Möglichkeit, ihren Leistungsstand in vier Bereichen im Vergleich mit den Kaderathleten zu messen. 30 Meter fliegend, Fünfer-Sprunglauf aus der Schrittstellung, 150 Meter aus dem Hochstart und der Zwölf-Minuten-Ausdauer-Test (Cooper-Test) standen auf dem Programm. Die Ergebnisse über 30 Meter fliegend und 150 Meter zeigten, dass das Sprint- und Krafttraining bei Tobias Brilka angeschlagen hat. Alle drei FC-Läufer konnten mit vergleichbaren Kaderathleten problemlos mithalten. Bezüglich der Sprungkraft besteht noch etwas Nachholbedarf. Beim Cooper-Test befanden sich Lorenz Adler (3.770 Meter), Felix Adler (3.770 Meter) und Paul Feuerer (3.395 Meter) nur knapp hinter den Kader-Athleten.
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06.12.2015: Nikolauslauf und Crosslauf-Kreismeisterschaft, Arnstorf

Fotos Ergebnis Sieben Kreismeistertitel für die Läuferinnen und Läufer
In glänzender Verfassung präsentierten sich die Läufer und Läuferinnen des 1. FC Passau bei den Crosslauf-Kreismeisterschaften in Arnstorf, eingebettet in den Nikolauslauf. Hatte ansonsten der Nebel des Donautals den Tag fest im Griff, bot das Waldgelände des Crosslaufs, leicht erhöht außerhalb von Arnstorf gelegen, Sonnenschein und optimale Rahmenbedingungen. Die Altersklassen zwischen 12 und 17 Jahren dominierte der 1. FC Passau. Gleich sechs Kreismeistertitel gingen an die FC-Läufer. Celina Fredl, Imi Gulami, Sonja Eisenreich, Jonathan Adler, Paul Feuerer, Lorenz Adler und die Mädchenmannschaft der W12/13 standen ganz oben auf dem Siegerpodest.
Den Anfang machte die Jüngste im Team, Franziska Drechsler. Sie lief im Nikolauslauf über 1000 Meter auf den zweiten Platz, nur knapp um sechs Zehntel geschlagen. Cosima Florschütz (W10) erkämpfte sich über 1900 m den siebten Platz. Erst ab den Altersklassen M12 bzw. W12 ging es um Meisterschaftsehren. Den ersten Titel sicherte sich Celina Fredl. Sie gewann in der W12 über 1900 Meter. Sonja Eisenreich und Lydia Florschütz lieferten sich über die gleiche Distanz ein packendes Duell bis zum Zielstrich. Platz 1und 2 für sie in der W13. Der Sieg in der Mannschaftswertung der W12/13 war den Dreien mit der optimalen Ausbeute von sechs Punkten nicht zu nehmen.
Ihren ersten Start für den 1. FC Passau absolvierten in der M12 Imi Gulami und Luis Dressel. Die Gold- und Bronzemedaille gab es für sie über 1900 Meter. Über die gleiche Strecke errang auch Jonathan Adler in der M13 „Gold“. Mit großem Vorsprung gewann über 2700 Meter mit Paul Feuerer der amtierende Bayerische Vizemeister im Crosslauf den Kreismeistertitel der M14. Ein erlesenes Feld stand in der U18 über 2700 Meter am Start. Mit Lorenz Adler, Felix Adler und Johannes Simmeth (TV Zwiesel) kämpften der Erste, Dritte und Vierte der letzten Bayerischen Crosslauf-Meisterschaften um den Sieg. Felix und Lorenz Adler drückten dem Rennen ihren Stempel auf und kämpften Brust an Brust die letzten hundert Meter um Platz 1. Mit Lorenz Adler setzte sich der Bayerische Crosslauf-Meister sechs Zehntel vor seinem Zwillingsbruder Felix durch. Maxi Feuerer belegte in diesem hochklassigen Rennen den vierten Platz. Die Bronzemedaille holte sich in der Männerklasse über 8700 Meter Alex Bauer. Theresa Wiedemann schlug sich wacker im Vereins- und Firmenlauf mit der Wasserwacht Arnstorf als Zweite.
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29.11.2015: Fack ju Göhte, Kino

Fotos Der Nachwuchs der Leichtathleten besuchte im Cineplex mit seinen Trainerinnen Sara Just und Elke Eisenreich den Kinofilm Fack ju Göhte. Wie auf der Jahresversammlung angekündigt, spendierte ihn die Leichtathletikabteilung als „Zuckerl“ den jüngsten Leichtathleten für regelmäßigen Besuch der Trainingsstunden und die Teilnahme an Wettkämpfen.
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21.11.2015: Jahresabend

Fotos Die Leichtathletikabteilung des 1. FC Passau feierte im Vogl-Stadl ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2015. Spitzenergebnisse auf regionaler und überregionaler Ebene bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften, ein breites Sport- und Freizeitangebot von der Eltern-Kind-Gruppe bis zu den Leistungssportlern bieten die Leichtathleten den Mitgliedern ihrer Abteilung. Wolfgang Leitl moderierte mit seinen Stellvertretern Ralf Knettel-Adler, Benedikt Eisenreich und Klaus Hammer-Behringer den Jahresausklang. Besonders begrüßte die Abteilungsleitung ihren Vereinsvorsitzenden Alexander Wösner, Professor Gerhard Waschler, Vorsitzender des Niederbayerischen Leichtathletik-Verbandes und Vizepräsident des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes, und Stadtrat Oliver Robl.
Wie jedes Jahr verbanden die Leichtathleten 2015 Leistungssport, Breitensport und soziale Aktivitäten. Das zeigen die vielen Erfolge bei Bayerischen und Deutschen Meisterschaften sowie das breite Sport- und Freizeitangebot für alle Altersgruppen. Die Jüngsten tummeln sich in den Trainingsgruppen „Eltern und Kind“, „Kinder 4 bis 6 Jahre“, „Kinder 6 bis 8 Jahre“ und „Kinder 8 bis 11 Jahre“. Für die Breitensportler gibt es Fitness für Frauen, Training für das Sportabzeichen, Gesundheitsgymnastik/Rückenschule, Volleyball, den Lauftreff und Nordic Walking. Zudem wird gemeinsam gewandert, Ski gefahren und die Jüngsten besuchten als „Zuckerl“ für die abgelaufene Saison zusammen das Kino.
Als Veranstalter traten die Leichtathleten 2015 beim Hallensportfest für den Nachwuchs bis 13 Jahre „Fun in athletics“, beim Frühjahrssportfest und im Herbst bei den Mehrkampf-Meisterschaften des Kreises Passau auf. Ein Aufwärtstrend ist bei der Gruppe der Leistungssportler erkennbar. Mit 35 Platzierungen bei Bayerischen Meisterschaften unter den ersten drei, elfmal errangen die FC-Athleten allein die Goldmedaille, und elf Platzierungen unter den ersten acht bei Deutschen Meisterschaften ist die Leistungsbilanz merklich besser als 2014.
Hier ragen besonders Speerwerferin Sara Leidl als Fünfte der Deutschen Meisterschaften in Nürnberg, Hürdenläufer Fabian Fleischmann als Endlaufteilnehmer bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften und Sprinter Max Grieger als Teilnehmer bei den U20-Europa-Meisterschaften heraus. Neben diesen drei Athleten wurden Rene Hamberger (Männer) für seine Leistungen im Wurf, Kristina Fister (U23) für ihre Leistungen im Dreisprung und Hürdenlauf, Julia Hofer(Jugend) für ihre Leistungen im Sprint, Felix und Lorenz Adler (U18) und Paul Feuerer (U16) für ihre Leistungen im Mittel- und Langstreckenlauf sowie Helmut Maryniak (Senioren) für seine Leistungen im Wurf zu Athletinnen und Athleten des Jahres gekürt.
Die Grundlagen für die Erfolge bei den Meisterschaften in der Sommersaison legten die Leichtathleten wie bereits 2013 und 2014 beim Ostertrainingslager im Schloss Schielleiten in der Nähe von Graz. Das Bundesleistungszentrum in der Steiermark bietet auch bei kälteren Temperaturen alles, was das Leichtathletikherz begehrt. Die ersten Früchte der harten Trainingsarbeit ernteten die Athleten zum Saisonstart wie immer beim Bayerncup, der Bayerischen Mannschafts-Meisterschaft der Leichtathleten. Die Männer bestätigten ihren Ruf als Seriensieger und gewannen überlegen den Meisterschaftstitel. Auch den Frauen gelang mit der Bronzemedaille heuer wieder der Sprung auf das Treppchen.
Abteilungsleiter Wolfgang Leitl erstattete den Kassenbericht für 2015. Wie jedes Jahr stand hier die „schwarze Null“. Insbesondere ist es den Leichtathleten gelungen, einen Bus zu beschaffen. Seit Juli steht der Neunsitzer den Trainern und Athleten für Fahrten zu Training, Wettkämpfen und Trainingslagern zur Verfügung. Auch Neuwahlen standen an. Die bisherige Abteilungsleitung mit Wolfgang Leitl, Ralf Knettel-Adler, Benedikt Eisenreich und Klaus Hammer-Behringer wurde einstimmig wieder gewählt. Mit der Tombola beschlossen die Leichtathleten ihren Jahresabend.
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Oktober 2015: Trainingsimpressionen im Winneberger Hain

Fotos Wollen die Läufer ein hartes Fahrtspiel absolvieren und gleichzeitig entspannt beim Dehnen die Natur genießen, dann bietet sich der Winneberger Hain optimal als Trainingsgelände an. Der Winneberger Hain liegt beginnend am Ingling-Parkplatz einen Kilometer flussaufwärts zur rechten Hand. In ihm verläuft eine Runde über 1.030 Meter mit ein paar kurzen Anstiegen. Sie ähnelt in vielem dem kraftraubenden Profil bei Crosslauf-Meisterschaften. Der Winneberger Hain ist ein „Arboretum“ (arbor, lateinisch, der Baum), in dem es in einer parkähnlichen Anlage 120 verschiedene Bäume und Sträucher zu sehen gibt, viele mit Namensschildern gekennzeichnet. Im Frühling blüht dort die japanische Zierkirsche, im Sommer kann man sich unter die prächtige Krone eines nordamerikanischen Trompetenbaums legen. Leider hat sich über den dort mächtigsten und vermutlich ältesten Baum der Biber hergemacht. Unermüdlich arbeitet er seit Wochen daran, ihn zu fällen (siehe viertes Foto). Warum Winneberger Hain? Eröffnet wurde das Arboretum 1979, benannt nach dem Regierungs- und Kreisforstrat Johann Ludwig Winneberger, der von 1835 bis 1851 insbesondere im Neuburger Wald wirkte. Die dortigen Eichenbestände gehen auf seine Initiative zurück.
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18.11.2015: Laktat- und Herzfrequenztest im Sportzentrum der Universität Passau

Fotos Mittel- und Langstreckenläufer testen ihre Ausdauer
Seit kurzem bietet das Sportzentrum der Universität Passau in einem hochmodernen Testlabor professionelle Leistungsdiagnostik im Ausdauersport an. Felix Adler, Lorenz Adler, Maxi Feuerer und Paul Feuerer wagten sich auf das Hochleistungs-Laufband, um in einem Stufentest Herzfrequenz, Laktatwerte und maximale Sauerstoffaufnahmekapazität zu ermitteln. Damit lassen sich die optimalen Trainingsbereiche im Ausdauertraining bestimmen und ein individueller Trainingsplan noch besser erstellen. Diplomsportwissenschaftlerin Dr. Judit Bleuel erklärt den Läufern das Testverfahren, insbesondere die Steigerung der Geschwindigkeit auf dem Laufband und die Blutabnahme nach jeder Geschwindigkeitsstufe für den Laktattest. Dann geht es los. Die Gurte für die Herzfrequenzmessung und die Sauerstoffmaske werden angelegt. Ein Piekser in das rechte Ohrläppchen, um anhand eines Bluttropfens den Ausgangswert des Laktats zu bestimmen, und das Laufband setzt sich in Bewegung.
Die erste Geschwindigkeitsstufe entspricht Jogging-Tempo (5:56 Minuten pro Kilometer). Fünf Minuten müssen die Athleten je Stufe laufen. Die Laufbandsteigung beträgt ein Grad, um den Luftwiderstand gegenüber einem Feldtest im Freien zu simulieren. Nach jeder Stufe nimmt Dr. Bleuel einen Tropfen Blut am Ohrläppchen ab. Damit kann sie die Entwicklung der Laktatwerte und des Energiestoffwechsels mit zunehmender Laufgeschwindigkeit feststellen. Die Geschwindigkeit steigert sich auf 5:13, 4:37, 4:10, 3:48, 3:28 bis auf maximal 3:13 Minuten je Kilometer. Bei den jeweils letzten Stufen feuert Dr.Bleuel die Athleten an, damit sie an ihre Leistungsgrenze gehen und erst bei völliger Erschöpfung das Laufband verlassen. Anhand der Entwicklung der Laktatwerte sind dann individuelle Trainingsvorgaben möglich. Zentral ist hier die Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle, also der Geschwindigkeitsbereich, bei dem die anaerobe Energiegewinnung die Oberhand gegenüber der aeroben Energiegewinnung gewinnt. Nachdem sich die Athleten wieder einigermaßen erholt haben, erläutert ihnen Dr. Bleuel in einer ersten Analyse die ermittelten Werte zur Sauerstoffaufnahme, Herzfrequenz, Laktatmessung und zum Sauerstoffpuls. Ein Gesamtergebnis mit Trainingsempfehlungen erhalten die Athleten rund eine Woche später.
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14.11.2015: BayernSTAR 2015, Barbing

Ehrung von Max Grieger und Tobias Brilka durch den Bayerischen Leichtathletik-Verband
Der Bayerische Leichtathletik-Verband ehrte Max Grieger und seinen Trainer Tobias Brilka im Rahmen seiner jährlichen Gala, dem BayernSTAR 2015. Diese fand in Barbing vor den Toren Regensburgs statt. Bayerns beste Sportler, Trainer, Vereine und Funktionäre 2015 standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Max Grieger hat sich heuer durch seine exzellenten Leistungen über 100 Meter und 200 Meter in die deutsche Spitze der U 20 katapultiert. Über 200 Meter nahm er an den U20-Europameisterschaften in Eskilstuna (Schweden) teil. Dafür gab es vom Bayerischen Leichtathletik-Verband eine Trophäe, eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Max Grieger ist nicht nur Mitglied des D-Kaders des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes, sondern fand auch Aufnahme in den C-Kader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes 2015/2016.
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31.10.-3.11.2015: Trainingslager, Essing

Fotos Grundlagentraining für Sprinter, Springer und Werfer im Altmühltal
Wie jedes Jahr fuhren unsere Sprinter, Springer und Werfer in den Herbstferien zum Grundlagentraining nach Essing in das malerische Altmühltal. Landestrainer Roland Fleischmann, BLV-Disziplintrainer Hürden Tobias Brilka und Sportlehrer Sepp Kitzlinger schulten zu Beginn des Wintertrainings grundlegende konditionelle Fertigkeiten der Athleten.
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