Highlights aus den Veranstaltungen


Wir bemühen uns, diese Liste so aktuell wie möglich zu halten. Aus Zeitgründen ist dies aber nicht immer möglich. Wir bitten um Euer Verständnis.

18.06.2016: Bayerische Senioren-Meisterschaften Wurf, Weisau

Fotos Ergebnis Helmut Maryniak Bayerischer Senioren-Meister im Diskuswurf
Leider hatte Helmut Maryniak die Schlittschuhe für die Bayerischen Senioren-Meisterschaften im Diskuswurf vergessen. Nach einem heftigen Regenschauer war der Diskusring so glatt, dass schon normales Gehen im Ring problematisch war. Unter diesen Voraussetzungen war seine Siegerweite von 43,25 Metern im dritten Versuch doch ganz passabel. Weitere Würfe mit der Zwei-Kilo-Scheibe landeten bei 40,95, 42,51, 40,15 und 41,58 Meter.
Den Vizetitel holte Helmut Maryniak im Kugelstoßen. Er wuchtete im fünften Versuch die Kugel auf 12,28 Meter. Bei zwei weiteren gültigen Versuchen waren es 11,78 und 12,09 Meter.

18./19.06.2016: Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften, Kassel

Fotos Ergebnis Sarah Leidl auf Rang 5 – Maximilian Feuerer, Felix und Lorenz Adler Elfter
Hinter dem Weltklassequartett Hussong, Molitor, Stahl, Obergföll belegt Sarah Leidl bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Kassel den fünften Platz im Speerwurf der Frauen. Sie wirft im entscheidenden Moment mit 53,87 Metern Saisonbestleistung. Wie im Vorjahr gelingt ihr als Außenseiterin, sie war nur mit der neuntbesten Weite gemeldet, eine Überraschung. Sie kann bei den weltweit im Speerwurf am besten besetzten nationalen Titelkämpfen hinter den deutschen Weltklassewerferinnen ihren fünften Platz des Vorjahres wiederholen.
Sprungbrett nach Amsterdam und Rio
Das Kasseler Auestadion war Bühne für das Kräftemessen der besten Leichtathleten des Landes. Aber die 1.300 Starter kämpften nicht nur um Meisterschaftsehren. Für die besten unter ihnen stand der Kampf um die heißbegehrten Tickets für die Europameisterschaften in Amsterdam und die Olympischen Spiele unter dem Zuckerhut im Vordergrund. Für sie sollte Kassel das Sprungbrett nach Amsterdam und Rio sein.
29.000 Zuschauer sorgen für eine tolle Atmosphäre
An den beiden Wettkampftagen sorgten 29.000 Zuschauer für eine stimmungsvolle Kulisse. Die niederbayerischen Farben vertraten alleine Athleten des 1. FC Passau, Speerwerferin Sarah Leidl, Weitspringer Maximilian Entholzner und die 3x1000-Meter-Jugendstaffel mit Maximilian Feuerer, Felix Adler und Lorenz Adler. Sie genossen die lautstarke Unterstützung von den vollen Rängen und die Atmosphäre im Auestadion. Nur ein zeitweise unregelmäßiger Wind störte die Athleten.
Sarah Leidl auf die Minute topfit
Lediglich einen Wettkampf konnte Sarah Leidl vor den Meisterschaften in ihrer Spezialdisziplin absolvieren. In Ellwangen schleuderte sie Mitte Mai den Speer auf 52,88 Meter. Damit reiste sie als Neunte der deutschen Bestenliste nach Kassel. Das um den Titel wieder nur die Olympia-Zweite von 2012 Christina Obergföll, die Europameisterin von 2010 Linda Stahl, die Weltmeisterin von 2015 Katharina Molitor und die U23-Europameisterin von 2015 Christin Hussong streiten würden, war klar. Doch wie würde sich Sarah Leidl unter den anderen Werferinnen behaupten? Sie ließ gleich im ersten Versuch ihren Speer auf glänzende 53,87 Meter segeln. An dieser Weite biss sich dann der Rest der Konkurrenz bei meist schwierigen Windverhältnissen die Zähne aus. Innerhalb von drei Metern platzierten sich vier weitere Werferinnen hinter Sarah Leidl. Am nächsten kam ihr noch Charlotte Müller vom ASV Erfurt mit 53,66 Metern im fünften Versuch. Sarah Leidl ließ noch drei gültige Versuche mit 51,88, 53,10 und 52,57 Metern folgen und konnte am Ende des Wettbewerbs mit ihrem fünften Platz die Wiederholung ihres Überraschungserfolges des Vorjahres feiern.
Maximilian Entholzner deutlich unter Wert geschlagen
Mit der fünftbesten Weite des Jahres war Maximilian Entholzner nach Kassel gereist. Im Auestadion stieg er mit einem Fehlversuch in den Weitsprung-Wettbewerb ein. Blieben noch zwei Versuche zur Qualifikation für den Endkampf der besten acht. Doch es sollte an diesem Tag nicht sein. Mit 6,80 und 6,99 Metern blieb er weit unter seinem Leistungsniveau. Ein wechselnder Rückenwind von bis zu 3,0 Metern pro Sekunde machte auch ihm beim Anlauf zu schaffen. Bereits 7,30 Meter hätten für die Teilnahme am Endkampf und drei weitere Versuche gereicht. Für Maximilian Entholzner bleibt jedoch noch die Erfolgschance bei einer weiteren DM. Der 22-jährige wird in Bochum-Wattenscheid bei den Deutschen U23-Meisterscahften am 23./24. Juli starten.
Platz 11 und Bestleistung für die 3x1000-Meter-Staffel
Als eine der jüngeren Staffeln der U20 stand die 3x1000-Meter-Staffel mit Maximilian Feuerer, Felix Adler und Lorenz Adler an der Startlinie. Der diesjährige Bayerische Meister schielte mit einem Auge auf einen Platz unter den besten acht Mannschaften. Startläufer war der sechzehnjährige Maximilian Feuerer. Er absolvierte in 2:36 Minuten ein ausgezeichnetes Rennen. Den Staffelstab übernahm der achtzehnjährige Felix Adler, der genauso schnell seine 1000 Meter zurücklegte, allerdings etwas unter dem unregelmäßigen Tempo seiner Gruppe litt. Er übergab den Staffelstab als Zehnter an den Zwillingsbruder. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch das Feld bereits so zersplittert, dass Lorenz Adler sein Rennen weitestgehend alleine gestalten musste. Zudem konnte er mit 2:39 Minuten nicht ganz seine Bestform abrufen. Als Elfter überquerte er nach 7:51,47 Minuten die Ziellinie, für das Trio eine deutliche Verbesserung der bei den Bayerischen Meisterschaften erzielten Bestzeit um drei Sekunden.

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12.06.2016: Sprung-Meet-In, Ingolstadt

Ergebnis FC-Dreispringerinnen auf den Plätzen 2, 3 und 4
Der mäßigen Beteiligung beim 6. Sprung Meet-IN in Ingolstadt passten sich die Leistungen der drei Dreispringerinnen des 1. FC Passau an. Wechselnde Winde erschwerten den Springerinnen die Gestaltung des Anlaufs. Antonia Wimberger landete bei Ihrem besten Versuch bei 11,33 Meter (Gegenwind von 1,2 Meter pro Sekunde). Ein günstiger Schiebewind fehlte auch bei allen weiteren Sprüngen über 10,87, 11,13 und 11,23 Meter. Zudem konnte Antonia Wimberger ihre stark verbesserte Schnelligkeit technisch nicht in Weite umsetzen. Ihr bester Versuch trug sie noch auf Rang 2 des Siegerpodests. Nicht besser erging es Kristina Fister. Sie landete bei ihrem weitesten Versuch bereits bei 11,19 Meter. Die weiteren gültigen Versuche blieben unter 11 Meter. Rang 3 für sie. Noch am nächsten ihrer Bestleistung von 10,69 Meter aus 2013 kam Marianna Hellauer. Sie sprang 10,57 Meter und auf Platz 4. Der mögliche Ausreißer nach oben gelang ihr leider nicht.

11./12.06.2016: Niederbayerische Meisterschaften Männer, Frauen und Jugend, Eggenfelden

Fotos Ergebnis 14-mal Edelmetall für die Athleten des 1. FC Passau – Rene Hamberger Doppelmeister
Unter dem Strich gewannen die Sprinter, Springer, Werfer und Läufer 2016 bei den Niederbayerischen Meisterschaften an beiden Tagen genauso viele Medaillen wie 2015, nämlich insgesamt 24. Nur die Verteilung war anders. Lautete sie 2015 3 zu 21 (erster zu zweiter Tag), war das 2016 Verhältnis 10 zu 14. Allerdings fehlten 2016 am zweiten Tag einige leistungsstarke Athleten wegen anderer Wettkämpfe bzw. sie benötigten wegen wichtiger anderer Wettkämpfe eine Wettkampfpause.
Männer
Bei den Männern ragte Rene Hamberger mit seinen zwei Siegen im Kugelstoßen (14,71 Meter) und Diskuswurf (45,25 Meter) heraus. Die Silbermedaille gewann dort Helmut Maryniak mit 43,87 Metern. Ausgezeichnete Sprintergebnisse lieferte Michael Döringer ab. Bei seiner Vizemeisterschaft über 100 Meter in 11,62 Sekunden stellte er seine Bestleistung von der Sparkassen-Gala in Regensburg ein. Über 200 Meter lief er zur Bronzemedaille und blieb in 23,44 Sekunden nur drei Hundertstel über seiner Bestzeit.
Frauen
Den einzigen Titel bei den Frauen holte Nicola Leidl mit 42,31 Metern im Speerwurf. Hinzu kam ein sechster Platz im Diskuswurf mit 28,94 Metern. Zwei Vizetitel errang Tamara Leidl. Sie wurde jeweils Zweite im Speerwurf mit 40,54 Metern und 5,12 Metern im Weitsprung. Dort fehlten ihr nur vier Zentimeter zum Sieg.
Männliche Jugend
Eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften mit der 3x1000-Meter-Staffel testeten die Adler-Zwillinge ihre Form über die 800 Meter. Beide blieben als Meister und Vizemeister in der U20 mit 1:59,94 Minuten (Lorenz) und 2:00,51 Minuten (Felix) deutlich unter ihrer alten Bestzeit. Ebenfalls den Meistertitel sicherte sich Maximilian Feuerer in der U18 auf der Unterdistanz. Auf der Stadionrunde siegte er in 53,54 Sekunden. Ein erfolgreiches Comeback nach zweijähriger Verletzungspause feierte Valentin Fuchs. 2:11,00 Minuten bedeuteten die Bronzemedaille in der U18.
Weibliche Jugend
Celina Wimmer wuchtete die Vier-Kilo-Kugel mit 9,71 Metern in der U20 auf Platz 1. Ihr Diskus flog auf 20,63 Meter, allerdings ohne Konkurrenz. Bronze gab es für Isabella Freund in der U18 im Diskuswurf mit 19,76 Metern. Sechste wurde sie Kugelstoßen mit 9,55 Metern und Neunte im Speerwurf mit 20,36 Metern.

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11.06.2016: Niederbayerische Meisterschaften U16, U14, Eggenfelden

Fotos Ergebnis Es geht aufwärts
Auch wenn der Nachwuchs im Wettkampfbereich immer noch etwas schwächelt, ist ein erster positiver Aufwärtstrend bei Meisterschaften zu erkennen. Waren es 2015 nur drei Medaillen für den Schülernachwuchs, konnte dieser die Medaillenausbeute bei den Niederbayerischen Meisterschaften in Eggenfelden mehr als verdreifachen.
Vier Medaillen für den männlichen Nachwuchs
Einziger Starter in der M15 war Paul Feuerer, der seine verbesserte Sprintfähigkeit im Langsprint zeigte. Er belegte über die 300 Meter in 40,88 Sekunden Platz 3, eine Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung (PB) aus dem Vorjahr um zwei Sekunden. Gleichzeitig unterbot er die Zusatznorm für die DM von 42,00 Sekunden deutlich. Jonathan Adler fehlten in der M14 über 800 Meter 2:32,76 Minuten (PB) drei Sekunden auf den Bronzerang. Gold sicherte sich Luis Dressel in der M13 über die 800 Meter in 2:33,31 Minuten. Er lief sein Rennen von der Spitze weg und hielt die Konkurrenz auch im Endspurt in Schach. Verletzungsbedingt konnte Vincent Just nur in den Wurfdisziplinen an den Start gehen. Trotz längerer Trainingspause gewann er zweimal Silber im Kugelstoß und Speerwurf. Mit 8,31 Meter und 26,46 Meter stellte er zwei Bestleistungen auf.
Sechs Medaillen für den weiblichen Nachwuchs
Einen Kampf um jeden Zentimeter lieferte Sonja Eisenreich der Konkurrenz über 800 Meter in der W14. Bei ihrer Silbermedaille fehlten nur vier Zehntel zu Gold, zeitgleich wurde sie mit einer weiteren Läuferin auf Platz 2 gesetzt. Lydia Florschütz belegt mit 2:46,82 Minuten (PB) Rang 7. Je einmal Gold und Bronze gewann Lisa Rohmann in der W13. Die 3 kg schwere Kugel wuchtete sie mit persönlicher Bestleistung von 8,89 Meter auf Platz 1. Ihre Vielseitigkeit bewies sie über die 60 Meter Hürden mit Bronze in 10,88 Sekunden (PB). Hinzu kamen ein fünfter Platz über die 75 Meter in 10,82 Sekunden und ein achter Platz im Weitsprung mit 4,22 Meter (PB). Ebenfalls in der W13 schrammte Selina Fredl bei ihrem vierten Platz über 800 Meter in 2:47,99 Minuten (PB) nur um acht Zehntel an Bronze vorbei. Katharina Köbl stieß die Kugel in der W13 mit 6,74 Meter auf Rang 6 und lief über 75 Meter 12,10 Sekunden (Platz 19).
In der W12 gewannen Mona Globisch und Magali Florschütz Silber und Bronze. Im Kugelstoß bedeuteten 6,69 Meter (PB) für Mona Globisch die Silbermedaille. Hinzu kamen ein fünfter Platz im Speerwurf mit 15,13 Meter, ein siebter Platz im Weitsprung mit 4,13 Meter (PB) und ein neunter Platz über 75 Meter in 11,49 Sekunden. Auf das Siegerpodest lief Magali Florschütz mit ihrem dritten Platz über die 800 Meter in 3:05,27 Minuten. Nadine Dietzinger belegte Platz 5 im Kugelstoß mit 5,82 Meter (PB), Platz 8 über 75 Meter in 11,44 Sekunden und Platz 14 im Weitsprung mit 3,75 Meter. Eine Bronzemedaille gewann noch die U14-Staffel mit Lisa Rohmann, Mona Globisch, Nadine Dietzinger und Selina Fredl über die 4x100 Meter (keine Zeit wegen Ausfall der Zeitmessanlage).
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11.06.2016:Tschechische Mannschaftsmeisterschaft, Stará Boleslav

Ergebnis In der dritten Runde der tschechischen Mannschaftsmeisterschaft in Stará Boleslav nahe Prag siegte Rene Hamberger im Diskuswurf mit ausgezeichneten 15,98 Metern. Er erzielte eine tolle Serie mit weiteren Stößen von 15,87, 15,82, 15,76 und 15,65 Metern. Leider ist in der Ergebnisliste (bisher) nur sein letzter Versuch von 15,65 Meter aufgeführt.

11./12.06.2016: Bayerische Senioren-Meisterschaften, Regensburg

Fotos Ergebnis Siebenmal Edelmetall für die Senioren des 1. FC Passau bei den BM
Drei Starter, siebenmal Gold, Silber und Bronze, höchst erfolgreich schnitt das kleine Team des 1. FC Passau bei den Bayerischen Senioren-Meisterschaften in Regensburg ab. Erfolgreichster Athlet war Gunter Langenbach mit insgesamt viermal Edelmetall. In Regensburg standen nur die Sprint-, Sprung- und Wurfdisziplinen auf dem Programm. Die Wurfdisziplinen finden zu einem späteren Zeitpunkt statt.
In allen drei Sprintwettbewerben ging Gunter Langenbach in der M55 an den Start. Jeweils die Bronzemedaille sicherte er sich über die 100 Meter in 13,74 Sekunden und die 400 Meter in 67,48 Sekunden. Silber gab es für ihn über die 200 Meter in 28,05 Sekunden. Bei seinen Einzelstarts stand Georg Sewald in der M60 zweimal auf dem Siegerpodest. Über die 100 Meter sprintete er in 14,16 Sekunden zur Silbermedaille, über die 200 Meter in 31,13 Sekunden zur Bronzemedaille. Edelmetall sicherte sich auch Altmeister Peter Scholz in der M70. Über die halbe Stadionrunde belegte er in 32,33 Sekunden Rang 3. Zudem erreichte er Platz 4 über 100 Meter in 15,62 Sekunden. Zum Abschluss der Meisterschaften gewannen Gunter Langenbach und Georg Sewald als Mitglieder der siegreichen 4x100-Meter-Staffel der StG Südostbayern mit Frank Böhmke und Matthias Konopka (FTSV Straubing) noch Gold in der M50.
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08.06.2016: Abendsportfest, Pocking

Ergebnis Rene Hamberger gewann beim Abendsportfest in Pocking sowohl das Kugelstoßen der Männer mit 15,39 Meter als auch den Diskuswurf mit 46,16 Meter. Über 100 Meter sprinteten Georg Sewald 14,04 Sekunden in der M60 und Josef Rothofer 14,56 Sekunden in der M65. Die zehnjährige Franziska Drechsler erzielte 2:55,91 Minuten über 800 Meter.

05.06.2016: Springermeeting, Oberteuringen

Fotos Ergebnis Maximilian Entholzner etabliert sich in Deutschlands Weitsprungelite
Mit 7,81 Metern und Bayerischen U23-Rekord hatte sich Maximilian Entholzner bei seinem sensationellen Comeback in Bad Kissingen nach 21 Monaten Verletzungspause zurück gemeldet. Beim Springer-Meeting in Oberteuringen bewies er, dass dies keine Eintagsfliege war. Nach dem Knaller von Bad Kissingen zeigte er mit 7,80 Metern am Sonntag in Oberteuringen, dass er ein stabiles hohes Leistungsniveau erreicht hat.
Normerfüllung für Rio und Amsterdam
Viele der besten deutschen Weitspringer traten beim Weitsprung-Meeting in Oberteuringen an, eine kleine Gemeinde nördlich des Bodensees. Gleich zwei Athletinnen schafften die Olympia-Norm. Siegerin Alexandra Wester (ASV Köln) mit 6,79 Metern bereits zum zweiten, Melanie Bauschke mit 6,70 Metern zum ersten Mal. Ihr gelang mit 6,70 Metern eine Punktlandung auf den geforderten Richtwert. Drei DLV-Springerinnen haben jetzt die Norm für Rio. Im Weitsprung-Wettbewerb der Männer übertraf Alyn Camara als erster DLV-Springer in diesem Sommer die Acht-Meter-Marke. Er sicherte sich das Ticket für die EM in Amsterdam. Der Leverkusener flog bei seinem weitesten Sprung auf 8,05 Meter. Die Olympia-Norm liegt bei 8,15 Meter.
Platz 6 in einem Klassefeld
Maximilian Entholzner stieg in Oberteuringen mit zwei ungültigen Sprüngen in den hochkarätigen Wettbewerb ein. Im dritten Versuch gelang ihm dann die Tagesbestweite mit 7,80 Metern, nur ein Zentimeter unter seiner Bestleistung bei einem moderaten Rückenwind von 0,8 Metern pro Sekunde. Und er bewies mit zwei weiteren Sprüngen von 7,64 und 7,70 Metern seine bestechende Form und Konstanz in seinen Leistungen. Sieger des Wettbewerbs wurde Benjamin Gföhler (LCZ Zürich), der mit 8,13 Metern nur um zwei Zentimeter die Norm für die Olympischen Spiele verfehlte. Vor dem Sechsten Maximilian Entholzner platzierten sich noch Stefan Hartmann (LG Nord Berlin), vor zwei Jahren Deutscher U23-Meister vor Maximilian Entholzner, mit 7,93 Metern, Vincent Vogel (LAC Erdgas Chemnitz) mit 7,88 Metern und Marcel Kirstges (LAZ Saar 05) mit 7,84 Metern. Immerhin konnte der gebürtige Kößlarner WM-Teilnehmer Fabian Heinle (VfB Stuttgart) mit 7,77 Metern hinter sich lassen, der bei seinem Sieg im Vorjahr an gleicher Stelle auf 8,25 Meter geflogen war.

4./5.06.2016: Laufnacht und Sparkassen-Gala, Regensburg

Fotos Fotos Ergebnis Regensburger Sparkassen-Gala und Laufnacht im Zeichen der deutschen Sprint-Asse

FC-Laufnachwuchs nutzt optimale Bedingungen für Bestleistungen
Ganz Lauf- und Sprint-Deutschland zog es am Wochenende nach Regensburg in das Universitätsstadion. 1200 Starter boten bei der zweitägigen Mammutveranstaltung in der Spitze und Breite Leichtathletik-Höhepunkte fast ohne Unterbrechung. Präsentierte sich bei der Sparkassengala am Sonntag vor allem die deutsche Sprintelite, gehörte die Laufnacht am Samstag vorrangig der zweiten Garde der Leichtathletik und den Spitzenathleten im Nachwuchsbereich.
DLV-Frauen-Staffel mit schnellster Zeit seit 25 Jahren
Die perfekten Bedingungen nutzten Julian Reus für exzellente 10,07 Sekunden über 100 Meter und die deutsche 4x100-Meter-Staffel der Frauen für herausragende 42,0 Sekunden, die schnellste Zeit einer deutschen Staffel seit 1991.
Julia Hofer wieder mit Top-Zeit über 100 Meter in 10,86 Sekunden
Ihre aktuelle Top-Verfassung stellte Julia Hofer unter Beweis. Sie war als einzige Passauer Athletin auch im Hauptprogramm der Sparkassen-Gala am Start. Ihre Galavorstellung lieferte sie allerdings bereits im Vorprogramm ab. Dort gewann sie die 100 Meter mit der Klassezeit von 11,86 Sekunden, nur eine Hundertstel über ihrer Sieger- und Bestzeit von den Deutschen Hochschul-Meisterschaften. Platz sieben belegte Vereinskollegin Antonia Wimberger in 12,42 Sekunden. Schon 75 Minuten später durfte sich Julia Hofer mit der deutschen Sprintelite im Hauptprogramm messen. Kurzfristig war eine Laufbahn frei geworden. Erneut unterbot sie mit 11,99 Sekunden die Zwölf-Sekunden-Marke und qualifizierte sich für das B-Finale. Dort waren nach technischen Fehlern beim Start, wie bereits auch im Vorlauf, und mit schweren Beinen nur noch 12,13 Sekunden drin. Bereits in der Laufnacht lief Julia Hofer über 200 Meter in 24,82 Sekunden mit ihrer zweitbesten Zeit auf Platz 6. Antonia Wimberger sprang dort im Weitsprung persönliche Bestleistung mit 5,37 Meter (Platz 2). Marianna Hellauer platzierte sich mit 5,07 Meter auf Rang vier.
Beugemuskulatur verhindert Start von Max Grieger
Max Grieger stand über 100 und 200 Meter in der Starterliste des Hauptprogramms. Wegen Problemen mit der Beugemuskulatur konnte er jedoch nicht starten. Michael Döringer erzielte über die 100 Meter in 11,62 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung im Vorprogramm.
FC-Laufnachwuchs mit Bestzeiten am laufenden Band
Der Laufnachwuchs lieferte durch die Bank persönliche Bestzeiten ab. Felix und Lorenz Adler steigerten sich über 1500 Meter um vier Sekunden. Hauchdünn getrennt um eine Hundertstel liefen sie in der U20 in 4:07,72 und 4:07,73 Minuten als zweit- bzw. drittbester bayerischer Läufer in das Ziel. Sogar bester bayerischer Läufer war Maxi Feuerer in der U18 über die 800 Meter in 2:02,56 Minuten. Eine hochwertige neue Bestmarke setzte Paul Feuerer in der M15 über 800 Meter. In 2:06,65 Minuten verfehlte er die Norm für die Deutschen Meisterschaften nur um 65 Hundertstel. In der W14 steigerte sich Sonja Eisenreich (1. FC Passau) auf 2:32,57 Minuten und unterbot die Norm für die Bayerischen Meisterschaften.
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04.06.2016: Schülersportfest, Ruhstorf

Fotos Ergebnis Annika Just Punktbeste im Dreikampf mit 1247 Punkten
Annika Just gewann beim Ruhstorfer Schülersportfest mit drei neuen Bestleistungen im 50-Meter-Lauf (7,63 Sekunden), Weitsprung (4,32 Meter) und Schlagball (24,50 Meter) den Dreikampf in der W11. Sie sammelte die meisten Punkte im Vergleich aller Altersklassen bis zur W12 und M12. Rang 6 und 7 belegten in der W11 Luisa Stephani (1023 Punkte)und Josefine Sarembe (948). Rebecca Freund gewann die W9 (860). In der W10 verpasste Elina Dressel als Vierte (957) knapp das Siegerpodest. Emma Bachl wurde dort Neunte (801). Auf das Stockerl schaffte es Sirius Haupt als Dritter (935) der M12 genauso wie Marvin Tietze als Zweiter (826) der M10 und Florian Weber als Dritter (596) der M9. Lukas Stephani und Valentin Dressel belegten die Plätze 2 (664) und 4 (629) in der M8. In der gemischten Pendelstaffel der U10 erkämpften sich Florian Weber, Valentin Dressel, Lukas Stephani und Rebecca Freund Rang 2. In der U12-Pendelstaffel fehlten Marvin Tietze, Elina Dressel, Luisa Stephani und Emma Bachl als Vierte nur sechs Hundertstel zum Platz auf dem Siegerpodest.
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28.05.2016: Kupfalz-Gala, Weinheim

Fotos Ergebnis Maximilian Entholzner kratzt an den acht Metern – Sprünge knapp übertreten
Die Kurpfalz-Gala in Weinheim bietet stets ein perfektes Pflaster für die Sprinter und Weitspringer. Die Saarländerin Sosthene Moguenara mit 7,16 Metern im Weitsprung und die Dortmunderin Gina Lückenkemper mit 11,13 Sekunden über 100 Meter setzten die Glanzlichter. Ganz weit ging es auch für 7,81-Meter-Springer Maximilian Entholzner. Leider waren die ersten drei Versuche ungültig und die Chance für drei weitere Versuche im Endkampf war dahin. Die Versuche waren technisch sehr gut, jedoch jeweils mit etwa sechs bis sieben Zentimetern übertreten. Ein Versuch bewegte sich klar im Acht-Meter-Bereich. Schwierige Windverhältnisse erschwerten die Gestaltung des Anlaufs. Die ersten drei Springer hatten dann 7,74, 7,61 und 7,52 Meter.
Endstation für die Sprinterinnen nach den Vorläufen
Auf den ersten Blick sind die 12,59 Sekunden über 100 Meter von Antonia Wimberger als gut, jedoch nicht sehr gut einzustufen. Doch sie hatte den elektronischen Startschuss nicht gehört und beim Start rund drei Zehntel liegen gelassen. Dann lief sie ein erstklassiges Rennen. Eine Zeit um 12,2 Sekunden wäre möglich gewesen, damit die „Quali“ für die Deutschen Meisterschaften der U23. Bei ihrem Rennen herrschte zudem fast Windstille, während bei den anderen Vorläufen Rückenwind von 1,3 bis 1,8 Metern pro Sekunde die Sprinterinnen unterstützte. Julia Hofer lief 12,09 Sekunden, was vor den Hochschul-Meisterschaften noch Bestzeit gewesen wäre. Sie richtete sich nach dem Start zu früh auf und kam zu aufrecht aus dem Startblock. Auf den letzten Metern wirkte sie etwas müde. Kristina Fister kam trotz Muskelkater bei ihren 12,92 Sekunden gut aus dem Startblock, verschlief jedoch die Beschleunigungsphase. Nach den Vorläufen war angesichts der Top-Felder Schluss für die drei Sprinterinnen.

15.05.2016 und 28.05.2016: Tschechische Mannschaftsmeisterschaft, Praha und Tábor

Rene Hamberger schleudert den Diskus auf 48,62 Meter – Neue persönliche Bestleistung
Für den AC Domažlice startete Rene Hamberger bei zwei Mannschaftswettbewerben der ersten tschechischen Liga. In Prag gelang ihm als Sieger im Diskuswurf (Hod diskem) eine neue persönliche Bestleistung mit hervorragenden 48,62 Metern. Die bisherige Bestleistung aus 2013, erzielt in Dingolfing, verbesserte er um über einen Meter.
Beim Wettbewerb in Tábor gewann er das Kugelstoßen und den Diskuswurf. Im Kugelstoßen (Vrh kouli) wuchtete er die Kugel auf die Saisonbestleistung von 16,12 Meter. Die Zwei-Kilo-Scheibe schleuderte er auf wiederum ausgezeichnete 47,60 Meter.

26.05.2016: Deutsche Hochschul-Meisterschaften, Paderborn

Fotos Ergebnis Doppelsieg für Julia Hofer - Antonia Wimberger fliegt zur Vizemeisterschaft
Die Leichtathleten des 1. FC Passau sorgten für Furore bei den Deutschen Hochschul-Meisterschaften in Paderborn. Allen voran Julia Hofer, die sich mit neuen Bestleistungen über 100 und 200 Meter als zweifache Deutsche Hochschul-Meisterin zur Sprintkönigin krönte. Ihren ersten großen Erfolg sackte Dreispringerin Antonia Wimberger ein, die sich mit einer großen Leistungssteigerung hauchdünn, weitengleich mit der Drittplatzierten, die Deutsche Hochschul-Vizemeisterschaft sicherte.
Galavorstellung über 100 Meter von Julia Hofer
Julia Hofer deutete bereits im Vorlauf über 100 Meter mit einem Leistungssprung von bisher 12,10 Sekunden auf 11,94 Sekunden an, dass der Sieg nur über sie führen würde. War der Start bisher der Schwachpunkt von Julia Hofer, kam sie im Vorlauf erstklassig aus dem Startblock. Im Endlauf drehte die Studentin des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaft der Technischen Hochschule Deggendorf jedoch erst richtig auf. Blitzschnell kam sie auch dieses Mal aus dem Startblock. Sie überquerte mit einer weiteren Leistungssteigerung auf exzellente 11,85 Sekunden als Siegerin die Ziellinie.
Schnellstes 100-Meter-Rennen einer Niederbayerin seit über 25 Jahren
Nur eine Niederbayerin ist bisher schneller als die FC-Sprinterin gewesen. 1980 war Resi Fischer vom TSV Abensberg mit 11,72 Sekunden einen inzwischen Niederbayerischen Uraltrekord gesprintet. Zeitgleich mit Julia Hofer lief Tina Schönmetzler von der LG Rottal 1990 ebenfalls 11,85 Sekunden. Letzte Niederbayerische Sprinterin unter zwölf Sekunden war 2004 Shari Morris mit 11,99 Sekunden. Ihr Vereinsrekord bei den Frauen gehört jetzt auch Julia Hofer. Mit ihrer Zeit unterbot die 19-jährige Studentin auch die Qualifikationsnorm von 11,90 Sekunden für die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 18./19. Juni in Kassel.
Deutsche Hochschul-Meisterin auch über 200 Meter
Das sollte es jedoch für Julia Hofer an Fronleichnam noch nicht gewesen sein. Zwei Stunden später kauerte sie bei den Zeitendläufen über 200 Meter wieder in ihrem Startblock. Eine Konkurrentin verursachte einen Fehlstart und Nervosität im Starterfeld. Julia Hofer kam beim erneuten Start etwas verhalten aus dem Block. Doch dann dreht sie auf der halben Stadionrunde richtig auf. Die klein gewachsene Sprinterin trommelte ausgezeichnete 24,67 Sekunden auf die Bahn. Auch den zweiten deutschen Meistertitel gewann sie souverän mit großem Vorsprung. Sie steigerte ihre bisherige Bestleistung von 24,95 Sekunden um knapp drei Zehntel.
Antonia Wimberger mit Hop, Step und Jump zur Deutschen Vizemeisterschaft
2016 könnte ein besonderes Jahr für Antonia Wimberger werden. Sie übersprang in der Halle erstmals die Elf-Meter-Marke mit 11,40 Meter. In Paderborn ließ es die Studentin des Lehramts Grundschule der Universität Passau gleich im ersten Versuch richtig krachen. Sie flog auf die neue Bestweite von ausgezeichneten 11,84 Metern. Nur noch ein weiterer Versuch war mit 11,72 Meter Metern gültig. Doch der war „Silber“ wert. Denn die Drittplatzierte sprang ebenfalls 11,84 Meter, mit ihrem zweitbesten Versuch von 11,25 Metern jedoch deutlich kürzer. Der erste Zwölf-Meter-Sprung müsste für Antonia Wimberger heuer ein realistisches Ziel sein. Die Leistungsexplosion der Neunzehnjährigen deutet sich bereits zuvor im Vorlauf und B-Endlauf über 100 Meter an. Im Vorlauf steigerte sie ihre bisherige Bestleistung von 12,81 auf 12,45 Sekunden. Damit verfehlte sie als Neuntschnellste der Vorläufe nur knapp den A-Endlauf. Im B-Endlauf ging es dann noch einen Tick schneller. In 12,39 Sekunden gewann sie diesen mit erneuter Bestzeit.
Kristina Fister als Vierte im Dreisprung unter Wert geschlagen
Mehr wäre für Kristina Fister im Dreisprung drin gewesen. Doch in Paderborn lief für die Studentin des Studiengangs Kulturwirtschaft an der Universität Passau technisch nichts zusammen. Sie musste sich mit 11,73 Metern und der Blechmedaille begnügen. Zu „Silber“ ihrer Vereinskollegin fehlten nur elf Zentimeter. Als kleines Trostpflaster erzielte sie nach 12,79 Sekunden im Vorlauf über 100 Meter mit 12,68 Sekunden als Siegerin des C-Endlaufs Saisonbestleistung.
Verletzungspause verhindert Medaille für Rene Hamberger
Enttäuscht war auch Rene Hamberger, Student des Studiengangs Bauingenieurwesen der TH Deggendorf. Mit 15,86 Metern landete er ebenfalls auf dem vierten Platz. Zwei Stöße mit der 7,26 Kilo schweren Kugel landeten bei über knapp sechzehnhalb Metern. Leider konnte er sie nicht halten, er trat über. Bereits 16,36 Meter hätten für die Bronzemedaille und 16,61 Meter für die Silbermedaille gereicht. Eine mehrwöchige Trainingspause im März und April ließ jedoch nicht mehr zu. 2015 war er Dritter mit 16,64 Metern geworden.
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14.05.2016: Sparkassen-Meeting, Ellwangen

Fotos Ergebnis Die Winterjacke war angesagt beim Einstieg von Sarah Leidl in die Wettkampfsaison im württembergischen Ellwangen mit über 600 Teilnehmern. Bei Temperaturen um die zehn Grad schleuderte Niederbayerns Rekordhalterin mit 56,89 Meter den Speer auf gute 52,88 Meter beim Ellwanger Sparkassen-Meeting. Rang 4 für sie, nur acht Zentimeter hinter der Drittplatzierten, ihrer bayerischen Konkurrentin Susanne Siebert von der LG Augsburg. Dass es nicht zum Sieg wie im Vorjahr reichte, war angesichts der hochkarätigen internationalen Konkurrenz nicht verwunderlich. Auf Platz 1 warf die Isländerin Asidis Hjalmsdottir mit 56,72 Meter ihr 600 Gramm schweres Wurfgerät, knapp dahinter die Lettin Anete Kocina mit 56,50 Meter. Die 30-jährige Asidis Hjalmsdottir kann eine persönliche Bestleistung von 62,77 Meter vorweisen, erzielt bei den Olympischen Spielen 2012 in London. Die isländische Rekordhalterin nahm seit 2009 an allen Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen teil. Der zehn Jahre jüngeren Lettin gelang bisher ein Wurf über die 60 Meter, 2015 mit 60,01 Meter.
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14.05.2016: Spartan Race, Wiener Neustadt

Fotos Ergebnis Einige Wochen nach dem überlegenen Sieg im ersten juristischen Staatsexamen suchte sich Theresa Wiedemann eine noch größere Herausforderung, das Spartan Race in der Wiener Neustadt. Zwar wundert man sich, dass Frauen bei einem solchen Rennen überhaupt starten dürfen. Denn im streng patriarchalisch organisierten Sparta hatten Frauen vor allem die Stellung der „Neue-Krieger-Gebärenden“. Insoweit gibt es kein gesichertes Wissen zur Spartanerin Theresa. Doch im liberalen Österreich kämpften am Pfingstsamstag neben Theresa 3.000 Spartaner und Spartanerinnen gleichberechtigt um den Sieg beim Spartan Race Vienna. Schauplatz der kriegerischen Auseinandersetzung war der Campus der Theresianischen Militärakademie. Die Teilnehmer kämpften sich bei durchwachsenem Frühlingswetter über eine anspruchsvolle Wettkampfstrecke mit 30 spektakulären Hindernissen. Auf dem über 130 Hektar großen Gelände der ältesten Militärakademie der Welt aus dem Jahre 1752 absolvierte Theresa den Spartan Super für Fortgeschrittene über mehr als 13 Kilometer. Lässig robbte sie unter Stacheldraht und Panzern durch, trug eine Munitionskiste eineinhalb Kilometer weit, durchquerte Flüsse, trug eine Eisenkette bergauf und bergab, überwand drei Meter hohe Holzwände, kletterte Seile hoch. Im Feld der Elitestarterinnen setzten sich bei den Frauen mit der Polin Agata Pietroszek (1:15:18 Stunden), der Ungarin Gyöngyi (1:15:18 Stunden) und der Deutschen Nicole Biolik (1:31:48 Stunden) die Favoritinnen durch. Dann bereits auf Platz 4 Theresa in 1:34:26 Stunden. Damit hat sie sich sogar für die Weltmeisterschaft am lake tahoe in Kalifornien am 1. Oktober qualifiziert. Sie überlegt ernsthaft dort zu starten.
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14.05.2016: Internationales Ludwig-Jall-Sportfest, München

Ergebnis Beim Einwerfen lief es für Helmut Maryniak beim Internationalen Ludwig-Jall-Sportfest in München noch besser als in Germering. Er musste sich jedoch im Diskuswurf mit guten 45,83 Metern zufrieden geben, auch wenn er aufgrund der klasse Würfe beim Einwerfen mit seiner Leistung unzufrieden war. Nur noch zwei weitere gültige Würfe mit 43,24 und 43,48 Metern blieben unter dem Strich übrig. Hinter Lukas Koller (LG Stadtwerke München) mit 55,84 Metern platzierte er sich auf Rang 2, anders als in Germering vor Sören Voigt (TSV 1862 Erding), der 43,41 Meter warf.

13.05.2016: Pfingstmeeting, Pocking

Fotos Ergebnis Sehr gute Wettkampfbedingungen hatten die 13 jugendlichen Läuferinnen und Läufer des 1. FC Passau beim Pfingstmeeting in Pocking. Rechtzeitig hatte aufgehört zu regnen, Windstille und sauerstoffreiche Luft taten das Ihre. Über 1500 Meter glänzten die Mitglieder der 3x1000-Meter-Staffel mit einer deutlichen Steigerung ihrer Bestzeiten. Lorenz und Felix Adler überquerten in 4:11,41 bzw. 4:11,77 Minuten die Ziellinie (Erster und Zweiter der U20) und nahmen die Bestzeit von „Papa Ralf“ von 4:11,66 Minuten in die Mitte. Maxi Feuerer steigerte seine erst in Regensburg aufgestellte Bestzeit von 4:20,35 auf 4:15,10 Minuten. Langstreckler Paul Feuerer zeigte, dass jetzt auch auf den Unterdistanzen mit ihm zu rechnen ist. In 2:08,20 Minuten gewann er die 800 Meter der U16 und steigerte sich um neun Sekunden. Platz 8 belegte Jonathan Adler in 2:35,87 Minuten. Die Läuferinnen der U16 begaben sich auf die lange Sprintstrecke, die 300 Meter. Sonja Eisenreich wurde Fünfte der W14 in 47,65 Sekunden, Selina Fredl Sechste in 49,49 Sekunden und Lydia Florschütz Achte in 51,41 Sekunden. Auf die U14- und U12-Läuferinnen warteten die 800 Meter. Laura Eisenreich und Magali Florschütz platzierten sich in guten 2:58,37 bzw. 3:04,05 Minuten in der U14 auf den Rängen 5 und 6. Sehr flott waren die Mädchen der U12 unterwegs. Franziska Drechsler in 2:52,52, Luisa Stephani in 2:56,99 und Elina Dressel in 3:02,85 Minuten belegten die Plätze 2, 3 und 4. 2016-05-13_Pfingstmeeting_Pocking.jpg
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01.05.2016: Bahneröffnung, Vilsbiburg

Ergebnis Zum Saisonauftakt gelang Rene Hamberger ein Doppelsieg bei der Bahnöffnung in Vilsbiburg. Das Kugelstoßen der Männer gewann er mit guten 15,66 Meter. Beginnend mit 14,50 Meter steigerte er sich über 15,25 und 15,51 Meter auf die Siegesweite. Ebenso überlegen wie das Kugelstoßen mit vier Metern Vorsprung gewann Rene Hamberger den Diskuswurf mit 44,07 Meter und achteinhalb Meter Vorsprung. Hier hatte er etwas Anlaufschwierigkeiten. Nach Würfen über 42,94, 42,85, 42,99 und 44,07 schleuderte er den Diskus im fünften Versuch auf die Tagesbestweite.

30.04.2016: Bayern Top Meeting, Germering

Ergebnis Einen hervorragenden Einstieg in die Freiluftsaison erwischte Diskuswerfer Helmut Maryniak beim Bayern Top Meeting in Germering. Im zweiten Versuch schleuderte er den Diskus auf ausgezeichnete 46,96 Meter, einen halben Meter weiter als die Bestleistung im Vorjahr. Hinter Lukas Koller (LG Stadtwerke München) mit 54,67 Meter und Sören Voigt (TSV 1862 Erding) mit 47,07 Meter belegte er Rang 3, knapp gefolgt von Norbert Demmel (TSV Unterhaching) mit 46,63 Meter. Noch der sechste Werfer hatte fast 42 Meter, ein Diskuswettbewerb, hochkarätiger als manche Bayerische Meisterschaft in den letzten Jahren. Auch zwei weitere Würfe von Helmut Maryniak mit 45,73 und 44,25 Metern konnten sich sehen lassen.

08.05.2016: Läufermeeting, Pliezhausen

Ergebnis Max Grieger läuft mit DLV-Staffel Norm für die U20-Weltmeisterschaft
Die deutschen Top-Nachwuchssprinter und Mitglieder des C-Kaders des DLV waren zu einem viertägigen Trainingslager ins schwäbische Pliezhausen nahe Stuttgart geladen. Darunter Max Grieger, der Deutsche Hallen-Vizemeister über die 200 Meter. Am Ende des Trainingslagers stand das Staffelrennen beim Läufermeeting in Pliezhausen auf dem Programm. Die Nachwuchssprinter gingen mit zwei DLV-Staffeln an den Start. Zu unterbieten war über die 4x100 Meter die WM-Norm von 40,50 Sekunden. Das gelang sogar beiden Staffeln jeweils klar, DLV I mit 40,04 Sekunden und DLV II mit Max Grieger als Startläufer mit 40,37 Sekunden. Aufgrund der internen Konkurrenz wird daher ein harter Kampf um die vier Startplätze für die U23-Weltmeisterschaft in Bydgoszsz (Polen) entbrennen. Max Grieger hat hier jedoch ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Sein Hauptaugenmerk gilt weiterhin der Qualifikation über die 200 Meter.

07.05.2016: Kreismeisterschaften Rhön/Saale, Bad Kissingen

Fotos Ergebnis Maximilian Entholzner springt mit 7,81 Meter Bayerischen U23-Rekord und feiert glänzendes Comeback in Bad Kissingen
Maximilian Entholzner ist zurück in der Weitsprunggrube. Außerhalb der Konkurrenz gelang ihm bei den Kreismeisterschaften des Leichtathletik-Kreises Rhön/Saale ein gewaltiger Satz auf 7,81 Meter. Der 21-jährige Student verbesserte den 35 Jahre alten Bayerischen Rekord der Altersklasse U23 um vier Zentimeter.
Was war nochmal 2014?
Über eineinhalb Jahre ward er nicht mehr bei Wettkämpfen gesehen. Noch 2014 hatte er eine grandiose Saison erlebt. Absoluter Höhepunkt der Saison: Der Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft im Weitsprung bei den Deutschen Meisterschaften der U23 in Wesel mit neuem Niederbayerischen Rekord von 7,70 Meter. Auf die Minute topfit steigerte er seine bisherige Bestleistung von 7,43 Meter um 27 Zentimeter. Für ihn und seine Konkurrenten die Sensation des Weitsprungwettbewerbs. Der Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft am 3. August in Augsburg gab der Saison 2014 weiteren Glanz. Was Maximilian Entholzner noch nicht wissen konnte, es sollte für sehr lange Zeit sein letzter Wettkampf bleiben. Zwar hielt 2014 hielt noch einen Höhepunkt für ihn im Herbst bereit. Der Deutsche Leichtathletik-Verband nahm ihn in seinen B-Kader der Weitspringer auf.
Die Leiden des jungen Maximilian E.
Doch im Januar 2015 traten erste Schmerzen in der Leistengegend auf. Dann die schmerzliche Diagnose des Arztes: Leistenbruch, die Operation folgte. Das sollte normalerweise kein Beinbruch und in ein paar Monaten der Einstieg in das Wettkampfgeschehen wieder möglich sein. Doch im Training kamen die Schmerzen immer wieder. Das Pilgern von einem Arzt zum nächsten blieb lange ohne Erfolg, erst im Juni 2015 diagnostizierte ein Arzt einen Ermüdungsbruch im Beckenring. Die späte Diagnose zog einen extrem langen Heilungsprozess nach sich. Denn zuvor hatte Maximilian Entholzner fast ein halbes Jahr immer wieder auf den Ermüdungsbruch „drauf trainiert“. Ab der Diagnose galt daher für ihn für vier Monate ein komplettes Sportverbot. Nur sehr eingeschränkt durfte er wieder mit dem Training beginnen, um nicht einen Rückfall zu produzieren. Erst seit dem letzten MRT Anfang Dezember 2015 bekam er vom Arzt die Erlaubnis, im Training wieder voll anzugreifen.
Neustart beim Bayerncup
Die Hallensaison 2016 kam daher für ihn noch zu früh. Beim Bayerncup an Christi Himmelfahrt wagte er sich erstmals für die Mannschaft des 1. FC Passau wieder auf die Tartanbahn. 21 Monate und zwei Tage nach seinem letzten Wettkampf bei den Süddeutschen Meisterschaften schnürte er wieder die Spikes. Und sein Sprint über die 100 Meter hatte es gleich in sich, mit 10,89 Sekunden lag er nur eine knappe Zehntelsekunde über seiner Bestzeit.
Nur Fliegen ist schöner: 7,81 Meter
Zwei Tage später ein erster Test in seiner Spezialdisziplin bei den Kreismeisterschaften des Leichtathletik-Kreises Rhön/Saale. Zuvor brachte er sich über die 100 Meter mit einer erneuten Klassezeit von 10,88 Sekunden in Schwung. Zu Beginn des Weitsprungs wäre Maximilian Entholzner mit einem guten Satz über die sieben Meter zufrieden gewesen. Doch nach einem ungültigen ersten Versuch folgte eine wahre Leistungsexplosion, fünf gültige Sprünge über sieben Meter, davon alleine drei über 7,60 Meter. Das Beste hob er sich für seinen letzten Versuch auf, optimal traf er den Absprungbalken und katapultierte sich auf sensationelle 7,81 Meter hinaus. Der Rückenwind hielt sich mit 1,1 Meter pro Sekunde wie auch bei allen anderen Versuchen im zulässigen Rahmen. „Ich wusste eigentlich gar nicht so richtig, wo ich momentan stehe. Mein Ziel war es erst mal, die sieben Meter wieder zu stabilisieren“, kommentierte Maximilian Entholzner seinen Rekordsprung. 35 Jahre hatte der Rekord der U23 Bestand, den Johann Pfister vom 1. FC Nürnberg im Juli 1971 mit 7,77 Meter in Stuttgart aufgestellt hatte. Dieser gehört seit Bad Kissingen der Vergangenheit an, genauso wie der eigene Niederbayerische Rekord von Maximilian Entholzner bei den Männern von 7,70 Metern. Nicht zu vergessen: Mit seiner Rekordweite gehört er jetzt zu den acht besten bayerischen Weitspringern aller Zeiten.
Wie geht’s weiter 2016?
Bad Kissingen soll natürlich 2016 erst der Anfang einer erfolgreichen Saison sein. Mit 7,81 Metern gehört Maximilian Entholzner zu den Mitfavoriten für die Deutschen U23-Meisterschaften am 23./24. Juli 2016 in Bochum-Wattenscheid, und auch der Start bei den Deutschen Meisterschaften am 18./19. Juni in Kassel ist ein lohnendes Ziel. Er selbst sieht noch Leistungsreserven. „Die Sprünge haben sich alle bis auf den letzten Versuch gar nicht so gut angefühlt. Mir fehlt einfach ganz viel Praxis durch die lange Pause. Technisch gibt es noch einiges Verbesserungspotential.“ Dieses versucht der neue Trainer Dimitri Antonov zu aktivieren. Viele Jahre trainierte Maximilian Entholzner bei Roland Fleischmann und Tobias Brilka in Passau. Im Herbst 2014 war er für sein Studium des Studiengangs International Business and Technology (früher Wirtschaftsingenieur) an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule nach Nürnberg gezogen. Seine Trainingsstätten sind jetzt die Leichtathletikhalle und die Laufbahn in Fürth, wo er nach den Trainingsplänen von Dimitri Antonov trainiert. Einmal pro Woche fährt er für eine Technikeinheit nach Bad Kissingen zu Dimitri Antonov, um sich den letzten Schliff für weite Sprünge zu holen.
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07.05.2016: Rolf-Watter-Meeting, Regensburg

Fotos Ergebnis FC-Sprinter und -Läufer mit tollen Ergebnissen trotz widriger Bedingungen
Das Rolf-Watter-Meeting war wie jedes Jahr der erste Fixpunkt für die bayerischen Leichtathleten. 500 waren es heuer. Leider meinte es der Wind nicht gut mit den Sprintern und Läufern. Auf der Zielgeraden blies er ihnen mit bis zu 3,4 Meter pro Sekunde entgegen. So hielten sich die Zeiten im Rahmen. Julia Hofer, zwei Tage noch mit 12,10 Sekunden beim Bayerncup gestoppt, musste sich als Zweite über 100 Meter mit 12,37 Sekunden (-2,1) und als Fünfte über 200 Meter mit 25,31 Sekunden (-2,3) begnügen. Antonia Wimberger verbesserte ihre Bestleistung im Weitsprung um zwei Zentimeter auf 5,20 Meter und belegte Rang vier. Wiederum deutlich verbesserte zeigten sich die jungen Nachwuchsläufer über 1500 m, 2000 Meter und 3000 Meter. Einzige Ausnahme, die Adler-Zwillinge über 1500 Meter. Nach dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft über 3x1000 Meter vor einer Woche schien doch der Abiturstress Wirkung zu zeigen. Zudem hatten sie Pech mit dem Rennverlauf, da sie zwischen der Spitzengruppe der Männer und einer weiteren Verfolgergruppe ihr Rennen praktisch „alleine“ gestalten mussten. In 4:17,22 Sekunden bzw. 4:17,33 Sekunden wurden sie immerhin Erster und Zweiter in der U20. Maxi Feuerer „schwamm“ in der Verfolgergruppe mit und gewann mit persönlicher Bestleistung von 4:20,35 Minuten die U18. Über die 3000 Meter der U18 platzierte sich Paul Feuerer, noch der U16 angehörig, mit neuer persönlicher Bestleistung von 9:54,46 Minuten auf Rang 3. Über die 2000 Meter der M14 belegten Luis Dressel in 7:06,58 Minuten und Jonathan Adler in 7:07,51 Minuten die Plätze 3 und 4. Die Läuferinnen der U16 glänzten über 2000 Meter alle mit persönlichen Bestleistungen und unterboten klar die Qualifikationsnorm für die Bayerischen Meisterschaften. Lea Wenninger wurde Zweite in der W15 mit 7:35,92 Minuten. In der W14 erkämpften sich Sonja Eisenreich in 7:31,77 Minuten und Lydia Florschütz in 7:47,80 Minuten die Plätze 3 und 5. Knapp dahinter kam Franziska Drexler in 7:48,58 Minuten als Sechste in das Ziel, eine exzellente Leistung, da sie noch der W10 angehört.
Weitere Ergebnisse: Michael Döringer: 100 Meter 11,79 Sekunden (-2,5), 200 Meter 23,44 Sekunden (0,8); Kristina Fister: 100 Meter 13,06 Sekunden (-2,3); Marianna Hellauer: 100 Meter 13.83 Sekunden (-2,1), Weitsprung 4,86 Meter; Antonia Wimberger: 200 Meter 26,33 Sekunden (-2,0).

07.05.2016: Niederbayerische Meisterschaften Blockmehrkampf, Landshut

Fotos Ergebnis Mona Globisch Siegerin im Block Wurf, „Bronze“ für die Mannschaft
Sehr gute Platzierungen erreichten bei strahlendem Sonnenschein, jedoch böigem Wind die Nachwuchsmehrkämpferinnen bei den Niederbayerischen Meisterschaften in Landshut im Blockmehrkampf. Mona Globisch stand ganz oben auf dem Siegerpodest im Block Wurf der W12 mit 1.866 Punkten. Sie war die Beste ihrer Altersklasse über die 75 Meter und die 60 Meter Hürden, im Weitsprung, Kugelstoßen und Diskuswurf. Die Plätze vier und fünf belegten Lisa Rohmann und Selina Fredl im Block Lauf der W13 mit 2005 bzw. 1997 Punkten sowie Nadine Dietzinger und Laura Eisenreich im Block Lauf der W12 mit 1714 bzw. 1705 Punkten (75 Meter, 60 Meter Hürden, Weitsprung, Schlagball, 800 Meter). Außerdem gab es für alle fünf Athletinnen die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung der Blockwettkämpfe der Zwölf- und Dreizehnjährigen.
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05.05.2016: Bayerncup, Kitzingen

Fotos Ergebnis Sarah Leidl, Theresa Wiedemann, Marianna Hellauer, Kristina Fister, Nicola Leidl, Antonia Wimberger, Julia Hofer Bayerncupsieger
Die Frauenmannschaft gewinnt im unterfränkischen Kitzingen mit 34 Punkten, punktgleich mit dem SWC Regensburg, den Bayerncup, deutlich dahinter auf Platz 3 mit 22 Punkten die LG Region Landshut. Holte die letzten Jahre das Männerteam als Seriensieger die Kohlen aus dem Feuer, gelang dies heuer mit Sarah Leidl, Theresa Wiedemann, Marianna Hellauer, Kristina Fister, Nicola Leidl, Antonia Wimberger und Julia Hofer dem Frauenteam.
Sarah Leidl und Julia Hofer mit Top-Leistungen
Eine Bank für viele Mannschaftspunkte war wie immer Sara Leidl, die das Kugelstoßen mit ausgezeichneten 12,49 Meter und den Hochsprung mit 1,66 Meter, nur zwei Zentimeter unter ihrer Bestleistung, gewann. Wegen ihren Rückenproblemen sprang im Speerwurf Schwester Nicola in die Bresche und schleuderte den Speer auf die Siegesweite von 41,57 Meter. Im Diskuswurf blieb ihr mit 29,98 Meter Rang 3. Eine Klasse für sich war Julia Hofer über die 100 Meter. Trotz eines schlechten Starts setzte sie sich nach 45 Metern an die Spitze des Feldes und gewann souverän mit neuer persönlicher Bestleistung von 12,10 Sekunden. Sie nähert sich kontinuierlich einer Elferzeit an. Ebenfalls den Sieg heimste Kristina Fister über die 100 Meter Hürden ein. Mit 15,28 Sekunden konnte sie die guten Trainingseindrücke noch nicht ganz bestätigen. Ihr Lauf über die Hürden war sehr unruhig. Spannend machte sie es im Weitsprung, dem abschließenden Wettbewerb. Mindestens Platz 2 musste es sein, um mit dem SWC Regensburg gleich zu ziehen. Nach zwei weiten, jedoch übertretenen Versuchen sprang sie mit einem Sicherheitssprung 5,25 Meter und noch auf Platz 2. Für die 400 Meter „opferte“ sich Kurzsprinterin und Dreispringerin Antonia Wimberger. Sie lief die ersten 200 Meter sehr flott an, musste jedoch trotz guten 61,55 Sekunden für Rang 2 nicht ganz an ihre Grenzen gehen. Sie sparte sich noch ein paar Körner für die 4x100 Meter-Staffel auf. Theresa Wiedemann belegte über die 1500 Meter in 5:29,02 Minuten Platz 2. Die FC-Frauenstaffel ließ sich mit Fister, Hofer, Wimberger und Marianna Hellauer den Sieg über die 4x100 Meter in 49,04 Sekunden nicht nehmen.
„Fair Play geht vor“
In der Gesamtwertung sah zwar der Veranstalter die FC-Frauen zuerst alleine auf Platz 1. Doch sie hatten wie der SWC Regensburg die gleiche Zahl an ersten, zweiten und dritten Plätzen. „Fair Play geht vor“, sagten sich die Passauerinnen und „bestanden“ auf die Teilung des Gesamtsiegs mit ihren Konkurrentinnen.
Männerteam Fünfter und Comeback von Maximilian Entholzner
Mehr als fünf Jahre war das Männerteam beim Bayerncup ungeschlagen. Dieses Mal konnte aber nur eine Rumpfmannschaft anreisen. Verletzungsbedingte Ausfälle, Abiturstress und der DLV-Kader-Lehrgang von Max Grieger dezimierten die Mannschaft arg. Die 110 Meter-Hürden konnten gar nicht besetzt werden. Fünf Aufrechte hielten das Fähnlein hoch. Und mehr als ein fünfter Platz war für Helmut Maryniak, Rene Hamberger, Maximilian Entholzner, Bernhard Schneider und Lukas Amthor nicht drin. Trotzdem gab es einige sehr erfreuliche Ergebnisse. Maximilian Entholzner, der Deutsche U23-Vizemeister 2014 im Weitsprung, feierte nach langer Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback. In seinem ersten Wettkampf seit August 2014 setzte er über die 100 Meter gleich mal ein Ausrufezeichen in 10,89 Sekunden. Nur um eine Hundertstel geschlagen belegte er Rang 2. Ebenfalls sehr beachtlich die 15,88 Meter von Rene Hamberger im Kugelstoßen und sein zweiter Platz. Verletzungsbedingt reichte es im Speerwurf mit 52,75 Meter nur zu Platz 3. Schwerstarbeit musste Bernhard Schneider verrichten, der die 800 Meter (Vierter mit 2:06,72 Minuten) und 5000 Meter (Dritter mit 17:56,60 Minuten) lief und kurz vor den 5000 Metern noch das Staffelrennen absolvierte. Diskuswerfer Helmuth Maryniak schleuderte nicht nur die Zweikiloscheibe mit 41,93 Meter auf Platz 2. Er erkämpfte auch den „Ehrenpunkt“ über die Stadionrunde. Lukas Amthor, im sportlichen „Hauptberuf“ Tormann, ergänzte das Männerteam im Weitsprung, Hochsprung und in der 4x100 Meter-Staffel.
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01.05.2016: Bayerische Meisterschaften Langstaffeln, Gilching

Fotos Ergebnis Gold und Bronze für die 3x1000 Meter-Staffeln
Maxi Feuerer, Felix Adler und Lorenz Adler gewannen bei den Bayerischen Langstaffel-Meisterschaften in Gilching in der U20 den Titel über die 3x1000 Meter. Zugleich lösten sie trotz nasskalter Temperaturen in 7:54,59 Minuten souverän das Ticket für die Deutschen Meisterschaften im Juni. Die Qualifikationsnorm von 8:02,20 Minuten unterboten die drei FC-Youngsters deutlich. Jonathan Adler, Luis Dressel und Paul Feuerer holten sich nach „Silber“ im Crosslauf mit „Bronze“ bereits die zweite Mannschaftsmedaille in diesem Jahr.
Adler-Zwillinge und Maxi Feuerer Bayerischer Meister mit „Quali“-Norm für die DM
Nach einer Bummelphase zwischen 200 und 400 Meter ergriff Startläufer Maxi Feuerer die Initiative und drückte auf das Tempo. Bereits jetzt zeichnete sich ab, dass die Entscheidung in der U20 nur zwischen dem 1. FC Passau und der Startgemeinschaft Isar-Loisach fallen konnte. Deren Startläufer überlief Maxi Feuerer auf den letzten 200 Metern, der nach 2:42 Minuten den Staffelstab an Felix Adler übergab. Die drei Sekunden Rückstand holte dieser nach sehr flotten ersten 400 Metern in 58 Sekunden schnell auf. Er übernahm gleich die Spitze und gab seinem Zwillingsbruder nach 2:37 Minuten zehn Meter Vorsprung mit auf dem Weg. In einem konstanten Tempolauf hielt Lorenz Adler den Schlussläufer der StG Isar-Loisach Nick Jäger, immerhin 2016 Deutscher Vizemeister der U18 im Crosslauf, klar auf Distanz. Er benötigte ausgezeichnete 2:35 Minuten für seinen Schlusskilometer und überquerte in 7:54,59 Minuten drei Sekunden vor der StG Isar-Loisach die Ziellinie.
Maxi Feuerer, Felix Adler und Lorenz setzten mit ihrer Goldmedaille eine Serie fort, die 2013 begann. Seitdem haben sie bei den Bayerischen Langstaffel-Meisterschaften stets eine Medaille gewonnen, immer in der gleichen Besetzung, immer in der gleichen Startaufstellung, 2015 das erste Mal den Titel. Von 9:14,0 steigerten sie sich über 8:25,24 und 8:13,84 auf jetzt 7:54,59 Minuten. Da sie alle drei auch im nächsten Jahr noch der Jugendklasse angehören, dürfte die fünfte Medaille in der Staffel 2017„nicht zu verhindern sein“.
Jonathan Adler, Luis Dressel, Paul Feuerer auf dem „Bronze“-Rang
In der männlichen U16 (bis 15 Jahre) stellten Jonathan Adler (2002), Luis Dressel (2003) und Paul Feuerer (2001) eines der jüngsten Teams. Jonathan Adler und Luis Dressel kämpften in 3:13 bzw. 3:17 Minuten bravourös gegen die ältere Konkurrenz. Paul Feuerer übernahm als Fünfter und Schlussläufer den Staffelstab, 70 Meter (!) hinter dem dann Viertplatzierten, der StG Isar-Loisach. Nach einer fulminanten Aufholjagd überspurtete er auf den letzten 50 Metern seinen Konkurrenten beim Kampf um „Bronze“. Mit 2:48 Minuten lief er den schnellsten Kilometer des Tages in der U16.
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24.04.2016: Domlauf, Passau

Fotos Ergebnis Lea Wenninger, Lydia Florschütz, Laura Eisenreich, Luisa Stephani siegen beim Domlauf
Äußerst erfolgreich schnitten die Nachwuchsläuferinnen des 1. FC Passau beim Domlauf ab. Alleine viermal standen sie auf dem obersten Stockerl. Die 12-15-jährigen Schülerinnen legten bereits 4,1 Kilometer zurück. In der W15 siegte Lea Wenninger, ebenso in der W14 Lydia Florschütz vor Sonja Eisenreich. Auch in der W12 standen zwei FC-Läuferinnen auf dem Siegerpodest, Laura Eisenreich als Erste und Magali Florschütz als Dritte. Caitlin Schwenger landete auf Platz 7.
Die jüngeren Läuferinnen in der W10 und 11 legten 1,3 Kilometer zurück. Mit Luisa Stephani als Erste und Isabella Stadler als Dritte erkämpften sich in der W11 wieder zwei FC-Läuferinnen einen Spitzenplatz. Als Sechste folgt Cosima Florschütz. Auf den Plätzen 3, 8 und 14 liefen in der W10 drei Athletinnen ein, Elina Dressel, Emma Bachl und Tara Radl. Bei den Jungs (M10) landete Fabian Dietz auf Platz 22.
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23.04.2016: Frühjahrssportfest im Dreiflüsse-Stadion, Passau

Fotos Ergebnis Über ein paar wärmende Sonnenstrahlen und Windstille freuten sich über 100 Leichtathleten und 40 Teilnehmer an der Kinderleichtathletik (8-11 Jahre) beim Start in die Bahnsaison. Trotz schlechter Wetterprognosen spielte der Wettergott beim Frühjahrssportfest im Dreiflüsse-Stadion mit.
Sarah Leidl floppt im Hochsprung über 1,65 Meter
Sarah Leidl überzeugte außerhalb ihrer Spezialdisziplin Speerwurf als Siegerin mit ausgezeichneten 1,65 Meter im Hochsprung und 11,55 Meter im Kugelstoßen. Ebenfalls einen gelungenen Saisoneinstieg feierte Michael Döringer als Doppelsieger bei den Männern über 100 Meter in 11,69 Sekunden und 200 Meter in 23,73 Sekunden. Die junge Laufgarde setzte erste Akzente über die 1000 Meter. Sie zeigte sich gerüstet für die Bayerischen Staffelmeisterschaften über 3x1000 Meter am nächsten Wochenende. Felix Adler gewann in 2:39,40 Minuten mit einem Zehntel Vorsprung vor seinem Bruder Lorenz (beide U20). Knapp dahinter Maxi Feuerer (M18) in 2:40,74 Minuten. Paul Feuerer (M15) zeigte sich in 2:50,17 Minuten gleichfalls deutlich verbessert.
Franziska Drexler läuft neuen Vereinsrekord über 1000m U14
Die erst zehnjährige Franziska Drexler, ebenfalls 1. FC Passau, gewann das 1000 Meter-Rennen bei den Schülerinnen in ausgezeichneten 3:36,17 Minuten. Sie hat damit einen neuen Vereinsrekord in der U14 aufgestellt.
Große Begeisterung bei der Kinder-Leichtathletik
Als Doppelsiegerin in der W13 überzeugte Lisa Rohmann über die 60 Meter Hürden in 11,00 Sekunden und im Ballwurf mit 40,00 Meter. Die Jüngsten starteten in den Disziplinen der Kinder-Leichtathletik. Die acht- bis elfjährigen Nachwuchstalente wetteiferten mit großer Begeisterung um den Sieg ihrer Mannschaft im Hindernis-Sprint, Ziel- und Additions-Weitsprung, beidarmigen Stoßen mit dem Medizinball und in der Biathlon-Staffel.
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